Ullis Temeter
Ullis Temeter war bis zur Horus Häresie der Captain der 4. Großkompanie der Death Guard.1 K1
Beschreibung
Ullis Temeter hatte sich den Kopf rasiert, bis auf einen langen Pferdeschwanz, dessen schwarzes Haar schon graue Strähnen hatte. Er hatte zwar ein verbrauchtes und schroffes Gesicht, war aber humorvoll.1 K1
Im Kampf führte er einen Kombibolter.1 K7
Geschichte
Er wurde auf Terra geboren.1 K4
Ullis Temeter, Andus Hakur und Nathaniel Garro dienten lange Zeit Seite an Seite in der Death Guard. Als Temeter und Garro zu Captains befördert wurden, konnte Garro Hakur überreden in seinen Kommandotrupp zu wechseln. Darüber, dass Hakur sich gegen Temeter entschieden hatte, machten die drei oft Scherze untereinander. Im Gegenzug witzelte Temeter über Garros Alter, obwohl Temeter nur ein paar Jahre jünger war.1 K1
Kurz vor der Kampagne im Istvaan-System bekämpfte die Death Guard Jorgall im Iota Horologii-System. Temeter fiel dabei die Aufgabe zu, die Begleitflotte zu zerschlagen, damit ein Enterkommando der Legion das Hauptschiff angreifen konnte.1 K1
Als er hörte, dass Nathaniel Garro nach seiner schweren Verwundung auf Istvaan Extremis wieder aus dem Koma erwacht war, drängte er sofort auf die Krankenstation. Dabei kehrte er sogar gegenüber seinem alten Freund Andus Hakur seinen Rang heraus, als dieser ihn nicht durchlassen wollte. Ullis Temeter erkundigte sich nach Garros Befinden und versuchte, ihn aufzuheitern. Dann berichtete er ihm vom Fortgang der Kampagne und dass er selbst für den Hauptangriff eingeteilt worden wäre, Garro aber nicht. Garro war darüber so aufgebracht, dass er zu Typhons Büro humpelte, um ihn zur Rede zu stellen. Temeter blieb unschlüssig die ganze Zeit an seiner Seite, aber bei der Besprechung wurde er dann von Typhon vor die Tür geschickt.1 K6
Ullis Temeter hatte das Kommando über die Death Guard-Streitmacht, die auf Istvaan III niederging. Er wunderte sich, dass seine Streitmacht aus Elementen verschiedener Kompanien zusammengesetzt worden war, aber er dachte sich, dahinter würde ein strategischer Winkelzug von Horus stecken, den er einfach nicht verstehen würde.1 K7
Das einzige Warnsignal, das Temeter von dem Bombardement erhielt, war ein verstümmelter Funkspruch der Emperor's Children an die Sons of Horus, in dem vor einer Bio-Waffe gewarnt wurde. Noch bevor er darauf reagieren konnte, bemerkte er, dass Dies Irae plötzlich anhielt und alle Luken schloss. Und da sah er auch schon die Kondensstreifen fallender Bomben am Firmament. Ullis Temeter verstand, dass seine Kameraden im Orbit sie verraten hatten, aber verstand nicht, wieso. Er ließ einen Funkspruch an alle Death Guard absetzen, sie sollten sofort alle Kampfhandlungen einstellen und sich zu den Bunkern im Westen zurückziehen. Bio-Alarm. Dass der Angriff von ihrer eigenen Flotte kam, und nicht von Istvaanern, dafür war keine Zeit. Obwohl Temeter rechtzeitig einen Bunker erreichte, bestand er darauf, als letzter reinzugehen, gegen die Proteste des Cybots Huron-Fal: Er selbst werde draußen bleiben, Temeter solle hineingehen. Huron-Fal wollte ihn gerade ins Innere des Bunkers schubsen, als die ersten Virusbomben in der oberen Atmosphäre explodierten. Als Temeter sah, wie Istvaaner und Death Guard vom Virus getötet wurden, befahl er, die Luke zu schließen. Er und Huron-Fal blieben draußen zurück. Als Temeter vom Virus geschwächt stürzte, fing Huron-Fal ihn auf und Temeter erkannte, dass dieser gelogen hatte: In seiner Panzerung war ein Riss. Das Lebensfresser-Virus hätte ihn sehr wohl getötet. Ullis Temeter und Huron-Fal humpelten Seite an Seite vom Bunker weg und dann aktivierte Huron-Fal die Selbstzerstörung und tötete sie beide als Geste des Trotzes: Dieser Tod gehörte ihnen.1 K9