Todeskult
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Allgemein
Die Todeskulte sind Zusammenschlüsse von oft fanatischen Imperialen Bürgern, welche sich dem Töten von Menschen in den vielfältigsten Arten verschrieben haben. Die Kulte werden offiziell vom Imperium und seinen Institutionen nicht unterstützt und nur geduldet, solange sie nicht gegen den Imperialen Glauben verstoßen. Einige Mitglieder verschiedener Kulte stehen auch im Dienste von Inquisitoren. Bekannter sind vor allem die exzentrischeren Kulte, deren Mitglieder aus rituellem Anlass das Blut ihrer Opfer trinken oder imperiale Bürger im Rahmen eines Rituals in sonderbarer Weise töten. 4a
Viele dieser Kulte sind strenggläubige Diener des Imperators, andere werden von wesentlich älteren, bösartigen Einflüssen beherrscht, oft ohne davon zu wissen. Ihre Absichten, Dogmen, Strukturen und Ausbreitung variiert stark, trotz ihrer Unterschiede lassen sie sich jedoch in drei weitere Unterkategorien unterscheiden:2:S.25f
Blutkulte
Die häufigste Art des Todeskultes. Blutkulte konzentrieren sich auf den Akt des Blutvergießens an sich, die Kunst des Tötens, den Moment der Auslöschung. Trotz ihrer ketzerischen und gefährlichen Tendenzen werden diese Gruppen häufig von imperialen Behörden ignoriert oder sogar toleriert, da sie Inquisition, Ekklesiarchie und Officio Assassinorum mit gut ausgebildeten Meuchelmördern versorgen können.
Die meisten Blutkulte entstehen auf Urzeit- oder Feudalwelten, doch auch die Tiefen von Untermakropolen, die intrigante Gesellschaft des Adels oder die Kinder der Leere können rituelle Gesellschaften hervorbringen, die sich der Kunst des Tötens verschrieben haben.2:S.25
Leichenfresserkulte
Leichenfresserkulte gehören zu den offenkundig Ketzerischsten der Todeskulte. Sie entstehen meist auf Welten, die von Kriegen, Seuchen, Hungersnöten oder anderen Katastrophen heimgesucht werden. Angestiftet von äußeren Einflüssen und Verzweiflung wenden sich die Bewohner Menschenopfern, Kannibalismus oder grausamen Ritualen zu. Wahnsinn und körperlicher Verfall sind vorprogrammiert, und Dämonen haben leichtes Spiel. Das Imperium duldet Leichenfresserkulte nicht und vernichtet sie, wann immer es sie aufspüren kann. Beispiele für Leichenfresserkulte sind die Ghilliam oder Hüllengarste des Calixis-Sektors.2:S.25f
Wiederauferstehungs- oder Wiederbelebungskulte
Wiederauferstehungskulte sind selten. Sie bemühen sich um die Entschlüsslung der Mysterien von Leben und Tod. Ihr Ziel ist häufig die Unsterblichkeit für ihre Mitglieder, wofür sie alles zu tun bereit sind. Viele dieser Kulte folgen einer Doktrin, die vom Sieg des Imperators über den Tod inspiriert ist. Andere setzen auf die Anrufung von Warpwesenheiten oder verbotene Wissenschaft.2:S.26 Ein Beispiel für solche Kulte ist der Kult der Nacht.2:S.64ff
Verstümmelungskulte
Einige der raffiniertesten und zugleich grauenhaftesten Kulte beschäftigen sich mit der rituellen Verstümmelung der Leiche im Rahmen des Tötungsakts selbst oder nach jenem, um anschließend die rituell verstümmelte Leiche zur Schau zu stellen. Beliebte Verstümmelungsarten betreffen das Entfernen bestimmter Körperteile, wobei Augen besonders beliebt sind wie die Taten von Kulten auf unter anderem Gulinglas, Pentari, Hesperus und Messina beweisen. Andere beliebte Körperteile sind Zungen und Hände, da sie bei der Kommunikation eine wichtige Rolle spielen und daraus ihren symbolischen Charakter ableiten, was z.B. für einen Kult auf Alphex von besonderer Wichtigkeit war. Auch extreme Beispiele ketzerischer Grausamkeit und Raffinesse sind bekannt, bspw. das Abtrennen der Hände von Kultopfern der Ketzer von Sankt Scarif, wonach in die Armstümpfe der Opfer Federkiele gerammt wurden, mittels derer sie ihr letztes Bekenntnis schreiben mussten. Weitere Vorstellungen waren auch mit dem Gehirn verbunden wie die Ketzer von Brettaria eindrucksvoll durch das Verspeisen eben jenes Körperteils ihrer Opfer unter Beweis stellten.4a
Todeskult-Assassinen
Die meisten Todeskulte haben es sich zur Aufgabe gemacht, eklatante Verstöße gegen das Gesetz und vor allem den Imperialen Glauben zu vergelten. Assassinen von Todeskulten sind gefürchtete Gegner, die zwar bei weitem nicht die Fähigkeiten der Mitglieder des Officio Assassinorum aufweisen können, jedoch tödlich genug sind. Sie zeichnen sich durch fast übermenschliche Gelenkigkeit und Reflexe aus und bevorzugen Klingenwaffen.
Die meisten Todeskult-Assassinen sind Frauen, wahrscheinlich wegen der höheren Gelenkigkeit des weiblichen Körpers. Ein möglicher weiterer Faktor ist auch die Verwirrung, die die spärlich bekleideten weiblichen Körper bei den Opfern auslösen, da Männer oft nicht in der Lage sind, Frauen Schaden zuzufügen.
Viele Todeskult-Assasinen entstammen aber auch Chaoskulten, die sich Khorne, dem Blutgott, verschrieben haben. Das Blut ihrer Opfer wird dann Khorne dargeboten.
Manchmal sind sie mit Bio-Implantaten, Hormon-Injektoren u.ä. ausgerüstet, um sie zu noch besseren Kämpfern zu machen. 3
Bekannte Todeskulte
- Die Klingen des Imperators1 S.141
- Morituri4
Modelle
| Todeskult Assassinen für WH40K und Inquisitor | ||
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