Symbionteninfektion
Aus Lexicanum
Die Reproduktion von Symbionten geschieht auf eine einzigartige wie verstörende Art und Weise. Dabei implantiert der Symbiont seinem Opfer, einem Angehörigen einer fremden Spezies, über einen unter seiner Zunge versteckten Ovipositor sein genetisches Material in Form einiger Zellen. Dieser Vorgang wird, da er häufig über die Gesichtsregion erfolgt, zuweilen als "Kuss" bezeichnet. Die Zellen verändern das Erbgut des Opfers (oder besser Wirts), das an den Vorgang der Infektion selbst keinerlei Erinnerung hat, mit erschreckenden Folgen: der Betroffene wird zum willenlosen Sklaven der Symbionten und sein erstgeborener Nachkomme ist ein Hybrid aus seiner eigenen und der Spezies der Symbionten. Der Vorgang der Infizierung kann beliebig oft, und zudem auch von den Hybriden der erste, zweiten und dritten Generation, vorgenommen werden, was zur Bildung eines Symbiontenkultes führt.
