Steinerne Menschen

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Der Steinerne Mensch bzw. die Steinerne Rasse der Menschen (Engl. Men of Stone) stellte den "2. Typus der Menschheit" dar.

Hintergrund

Die Erschaffung des Steinernen Menschen geschah schätzungsweise im 21.Jahrtausend durch den Goldenen Menschen.
Woraus der Steinerne Mensch bestand ist unklar. Man weiss nur, dass er von kleinerer Gestalt war, über weniger Temperament und philosophischer Begabung verfügte und technisch ungleich begabter war als der Goldene. Ebenso wie sein späteres Werk - der Eiserne Mensch (Engl. Men of Steel/Iron) - besass auch er eine Seele. Er hat den Weltenbrand (Zeitalter) nicht überlebt, an dessem Ende er sich - noch immer loyal gegenüber dem Goldenen - für diesen im Kampf gegen den Eisernen Menschen opferte.1


Kron - ein sehr alter Elektropriester weiss folgende, uralte Geschichte zu erzählen:

Ein ganzes Zeitalter lang blickte der Goldene Mensch hinauf zu fernen Sternen, doch konnte diese nicht erreichen.
Da er die Tiefen zwischen den Sternen nicht ertragen konnte, schuf er im nächsten Zeitalter den Steinernen Menschen, der wiederum den Eisernen erschuf und mit diesem als seinen Diener zu fernen Welten flog und dort die "Saat des Goldenen" verbreitete. Die nach den Seelen des Goldenen düstenen Wesenheiten in den Tiefen zwischen den Welten, waren nicht an dem "Halb-Leben" des Steinernen interessiert, und so konnte dieser eine so lange Zeit ungestört in seinen "Steinschiffen" die Tiefen des Alls erobern und bevölkern, bis die dortige "Saat" des Menschen (Goldenen) vergass wie sie überhaupt einst dorthin gelangt sei oder dass sie einst von nur einem einzigen Planeten abstammte.

Doch diese langen Reisen waren es auch, die dafür sorgten, dass sich der Steinerne von dem Goldenen Menschen entfremdete und so kam es zum Weltenbrand, in dem sich die Eisernen gegen ihre Meister stellten und somit die Menschheit beinahe komplett vernichtet wurde. Schlimmer noch - die Überlebenden sollten die Wesenheiten zwischen den Tiefen der Sterne künftig als Götter verehren. Dieses Zeitalter sollte erst enden als sich der Imperator zu erkennen gab.2

Interpretation

Anders als beim Eisernen scheint es keine Entsprechungen in anderen SciFi Universen zu geben, so dass man sich der Sache philosophisch annähern muss:

Sehr verwunderlich ist die Tatsache, dass der Steinerne eine so ausgesprochene "Sklavenmoral" (nach Nietzsche) gegenüber dem Goldenen aufzuweisen hat. Während der Goldene in seiner Entwicklung am Ende ist - ja eigentlich der "letzte Mensch" (nach Nietzsche) sein sollte, besitzt der Steinerne alle relevanten Fähigkeiten, um sich die Galaxis Untertan zu machen. Und dennoch bleibt er Knecht & Sklave, der über Jahrtausende anstandslos nicht seine Kultur in das All trägt, sondern die seines Herren. Der Herrenmensch bleibt der Primitive (Ursprüngliche), was nur dadurch erklärt werden kann, dass der Steinerne in vielerlei Hinsicht gezielt behindert erschaffen wurde oder der Goldene ihn so stark mit seinem "Moralin" (wieder Nietzsche) vergiftete, dass dieser sich niemals davon erholen sollte.
Modelle wie Magier-Apollinier-Faustischer Mensch (nach Sprengler) sind somit ebenfalls hinfällig.
Ansonsten kann man über ihn nichts weiter sagen, ausser dass er keinen Grund zur Empörung darbot (frei nach Kant).

Neuere Philosophien werden dem Steinernen Menschen nicht wirklich Herr.
Geht man jedoch ins Mittelalter zurück, so erkennt man starke Ähnlichkeiten z.B. mit kontinentalgermansichen Heldensagen - zu diesem Zeitpunkt lange christlich durchdrungen, wie z.B. bei "Dietrich von Bern". Hier gibt es noch vor-Tolkien'sche Zwerge/Wichte mit immenser (magischer) handwerklicher(=technischer) Begabung, die sich der tugenhafte und vor allem christliche (als damaliger Christenmensch hat man die Authorität über die Geister der Natur!) Held zu Dienern machen kann - wenn er sie denn nur einfängt. Etliche Märchen aus dieser Zeit handeln praktisch nur von diesem Stoff ("man muss die Fee nur fangen und hat 3 Wünsche frei"), vergleichbares findet sich auch in anderen Kulturkreisen (vgl. "Dschinn" vorislamisch-islamisch(1001Nacht)).
Diese "mittleren" Zwerge ("früh" wäre vorchristlich, "spät" alles ab Tolkien) waren köperlich einem Menschen unterlegen, gleichzeitig oft viel klüger und praktisch nur dazu geschaffen dem Menschen zu gefallen. Stolz und Selbstrespekt kamen erst bei den "späten" Zwergen hinzu. Die "frühen" waren dazu da um gefürchtet zu werden, die einem Kopfschmerzen verpassen konnten und die es zu verbannen galt.

Quellen

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