Schlacht auf den Tyrokfeldern
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Vorgeschichte
Zu Beginn des 13. Schwarzen Kreuzzuges versank das Tor von Cadia im Chaos, als immer mehr Apokalypse-Kulte an Macht gewannen und die Mächte des Chaos begannen, auf imperialen Routen einzufallen.
Das Oberkommando auf Cadia versuchte, wieder eine militärische Ordnung aufzubauen und beorderte jedes Regiment nach Cadia, und bei Kasr Tyrok wurden riesige Landefelder angelegt.
Die Schlacht auf den Tyrokfeldern
Versammlung der Streitkräfte
Die Tyrokfelder waren gefüllt mit unzähligen Regimentern, von denen die cadianischen Stoßtruppen das Gros ausmachten. Dennoch bedeckten sie bloß einen kleinen Teil der Felder. Es waren, wie gesagt, eine große Anzahl Stoßtruppen anwesend, unter ihnen auch das 8. Cadia, neben einigen Verbänden Skitarii, die als Eskorte der Titanen des Adeptus Mechanicus dienten.
Die Volscani erreichten die Felder in ihren Landungsschiffen, und für jedes der 9 Regimenter war ein Leviathan Kommandopanzer vorhanden. Die Volscani formierten sich etwa 1 Meile entfernt des Kommando-Leviathans Excubitoi Castellum des cadianischen Oberkommandos.
Der Verrat
Mit einem Mal heulten die Sirenen der volscanischen Leviathane auf, Banner mit obszönen Symbolen wurden entrollt und die Verräter gingen zum Angriff über. Das 840. Cadia, Ehrengarde des Oberkommandos, reagierte schnell und feuerte ohne zu zögern in die Angreifer. Doch bestand die Ehrengarde bloß aus zwei Kompanien, die heldenhaft bis zum letzten Mann fielen, weggefegt vom Feuer der volscanischen Sentinels und den stürmenden Verrätern, die ihnen vierzig zu eins überlegen waren.
Die Leviathane der Volscani eröffneten das Feuer auf das Oberkommando, und dessen Leviathan wurde lahmgelegt, bevor er seine Schilde hochfahren konnte. Als die Deflektoren hochfuhren, waren die gegnerischen Leviathane bereits heran und der Kommando-Leviathan wurde geentert.
Die cadianischen Leviathane waren jeweils von kaum mehr als einem Zug geschützt, während die Volscani anscheinend ganze Kompanien als Entermannschaften zur Verfügung hatten.
Zwischen den Leviathanen der Verräter hatten mobile Züge der Volscani ihren Platz, unterstützt von Sentinels, und vernichteten mit schnellen Vorstößen jeden Gegner, der zu nahe kam.
General Klief, Kommandant der Volscani, war selbst mit einer Formation zum Schutz der Leviathane angetreten. Einige Chimären hatten Waffenteams entladen, vor denen eine Reihe Sentinels postiert war. Ein Geschwader Sentinels deckte die Flanke, und die restlichen Chimären bildeten auf der linken Flanke 3 Keile. Klief hatte vor, jeden Gegner mit den Chimären zu Ködern und dann mit Flankenfeuer aufzureiben.
Aufmarsch des 8. Cadia
Doch dieses Vorgehen war nicht von allen unbemerkt geblieben. General Ursarkar E. Creed war in einem Ornithopter über dem Gelände unterwegs und kehrte sofort zu seinem Regiment zurück. Dieses war in 3 Reihen zu je 5 Kompanien aufgestellt, wobei der Kern jeder Kompanie aus einem Zug Kasrkin bestand. Dazwischen waren die schweren Waffen angesiedelt, und die Flanken bestanden aus Sentinel-Schwadronen. Die Nachhut bestand aus Mobiler Infanterie und Schwadronen von Leman Russ Kampfpanzern und Basilisken-Batterien.
Zusätzlich zu seinem eigenen Regiment war mindestens noch das 7. Cadia am Vormarsch beteiligt, doch gibt es kaum weitere Informationen zu den beteiligten loyalen Streitkräften.
Creed begab sich zu seinem Kommando und das Regiment stimmte das Imperium Gloriam an, als Kell die Regimentsstandarte entrollte. Dann gab der General den Befehl zum Vormarsch.
Vormarsch des Imperiums
Klief ließ seine Sentinels vorrücken, doch wurden diese ohne Chance zur Gegenwehr von den schweren Waffen der Cadianer ausgeschaltet oder von loyalen, schwer bewaffneten Sentinels vernichtet. Zusätzlich wurden die Stellungen der Verräter von den Tremorkanonen der Basilisken beharkt, die dank der Ornithopter genaue Zielangaben hatten.
Die überlebenden Volscani der Formation wurden von den Kasrkin der 7. Kompanie überrannt, nachdem sie von einer Salve der Kampfpanzer und fast 300 schweren Waffen der Infanterie dezimiert worden waren.
Der Stab des 8. Cadia schloss sich dem Sturm auf die Formation an, und Jarran Kell exekutierte General Klief eigenhändig, nachdem er sich durch den Stab des Verräters gekämpft hatte.
Kampf um die Leviathane
Creed zog seine Streitmacht vorläufig zurück, außer Reichweite der gegnerischen Waffen, und wartete. Dies tat er nur, bis drei Warlord Titanen der Legio Ignatum durch die Tyroksümpfe kamen und sich dem Regiment anschlossen.
Im Folgenden rückte die Armee vor, rechter Flanke die Panzer, links die Sentinels, in der Mitte die bannerschwere Infanterie und dahinter die 3 Titanen.
Die Leviathane der Volscani forderten mit ihren Geschützen einen hohen Blutzoll von den Cadianern, wurden jedoch nach und nach von den Titanen vernichtet, einen Großteil der Infanterie des Feindes im Feuer verdampfend.
Die Panzer der Cadianer führten einen Sturmangriff auf die Verräter, mit Höchstgeschwindigkeit durch ihre Stellungen preschend, ohne ein Geschütz abzufeuern. Dann entluden die Chimären die Infanterie, und die Cadianer stürmten Exubitoi Castellum sowie den feindlichen Leviathan, der das cadianische Oberkommando angriff. Beide wurden gesäubert. Die Volscani wurden von dem Sturm der Kasrkin fortgespült, und zusammen mit der Mobilen Infanterie wurden die Leviathane eingenommen, sogar der korrumpierte Kommando-Leviathan des Feindes.
Während die Titanen den Widerstand der restlichen Leviathane zerschlugen, löschte das 8. Cadia die Volscani aus.
Ende der Schlacht
Das cadianische Oberkommando war vernichtet worden, und der Gouverneur Primus, Marius Porelska, im Kampf gefallen, doch die Volscani wurden besiegt.
Nachdem weitere Regimenter die Tyrokfelder erreicht hatten, wurde Creed, aufgrund der Situation, der Rang des Großkastellans verliehen, auch wenn er anfangs mehrmals ablehnte.
Quellen
- White Dwarf, deutsch, 91: Helden und Schurken des 41. Jahrtausends - Großkastellan Ursarkar E. Creed
- Codex Imperiale Armee, dritte Edition (2. Auflage)