Sanguinius

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Sanguinius war der Primarch der Blood Angels.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Sanguinius hatte schwarze Haare und auf dem Rücken zwei riesige Flügel. 6a
Bei der Ankunft bei Murder trug er einen Schal aus goldenen Kettengliedern und eine juwelenbesetzte, goldfarbene Rüstung mit dem Auge Terras. Seine Flügel waren mit Perlen und silbernen Bändern behangen. 6a

Es heißt, Horus stand Sanguinius besonders nah. 6a Horus erzählte Petronella Vivar, er hätte Sanguinius zum Kriegsmeister ernannt: Er hätte den Weitblick und die Stärke eines Schlachtenlenkers und gleichzeitig die Weisheit, um in Friedenszeiten herrschen zu können. Trotz seiner Unnahbarkeit wäre er dem Imperator am ähnlichsten. 6b K10

Geschichte

Sanguinius

Nach der Entführung der Primarchen durch die Chaosgötter verbrachte Sanguinius lange Zeit im Warp. Als er schlußendlich auf Baal Secundus, einem der Monde des Planeten Baal, landete, trug er als offensichtliche Mutation engelsgleiche Flügel.

Großer Kreuzzug

Sanguinius wurde nach seinem Auffinden durch den Imperator zum Befehlshaber der Legion der Blood Angels. Er führte sie erfolgreich durch den Großen Kreuzzug. Lange Zeit begleitete er seinen Bruder-Primarchen Horus mitsamt seiner Legion, was in eine starke Freundschaft überging, daran konnte nur noch das Band zwischen Horus und Fulgrim heranreichen. Besonders deutlich wurde die Freundschaft zwischen Sanguinius und dem Kriegsherrn während der Ereignisse auf 140-20. Die Bodenstreikräfte der 140. Expeditionsflotte, darunter 3 Kompanien Blood Angels, waren bei dem Versuch den Planeten zu erobern von den dort lebenden Megarachnids vernichtend geschlagen worden. Um seinem Bruder während der Vergeltungsaktion beizustehen, legte Horus alle seine geplanten Aktionen auf Eis und kämpfte persönlich an der Seite Sanguinius'. 6a

Bruderkrieg

Sanguinius auf Signus Prime

Kurz vor dem Großen Bruderkrieg wurden die Blood Angels unter Sanguinius durch Horus nach Signus Prime ausgesandt um dort einen Chaoskult zu zerschlagen. Als sie das System erreichten, wurden die Blood Angels jedoch nicht nur von einem Chaoskult, sondern auch von einer riesigen Dämonenhorde unter dem Befehl eines Dämonenprinzen des Slaanesh erwartet. Die Blood Angels wüteten unter den Dämonen bis sie sich der Residenz des Dämonenprinzen näherten. Dort stellte sich ein Blutdämon Sanguinius an der Spitze der Blood Angels in den Weg. Der große Dämon bot Sanguinius an, sich dem Blutgott Khorne anzuschließen und gemeinsam den Slaaneshprinzen zu vernichten und den Planeten für Khorne zu regieren. Sanguinius verkündete die Vernichtung beider dämonischen Wesenheiten als Ziel und ein titanischer Zweikampf entbrannte. Nach endlosen Attacken und Paraden überwog das Kampfgeschick des Primarchen der Blood Angels und er konnte den Blutdämon schwer verwunden, doch dieser konnte dabei die Beine Sanguinius brechen. Der Dämon erkannte seine Niederlage, aber statt Sanguinius noch weitere Wunden zuzufügen, während dieser am Boden lag, erschlug er eine große Anzahl Blood Angels, um Herz und Seele des Primarchen zu verletzen. Über den Verlust so vieler seiner Krieger sank der Primarch besinnungslos zu Boden, während der Blutdämon in den Warp gebannt wurde.

Kampf um Terra

Danach eilten die Blood Angels nach Terra und verteidigten dort mit anderen Orden den Imperialen Palast. Die Kämpfe dauerten mehrere Tage an, wobei Sanguinius seine Krieger stets anspornte und an vorderster Front stand. Als sich die Verteidiger in den Imperialen Palast zurückziehen wollten, blockierte ein Blutdämon des Khorne das große Tor. Sanguinius stellte sich dem Dämon, wurde von diesem jedoch zu Boden geschlagen. Als sich die Chaoskreatur zu einem Siegesgebrüll aufbäumte, nutzte der Primarch seine Chance. Er schwang sich zu seinem Feind empor, brach ihm das Rückgrat und ermöglichte es somit doch noch, das Tor zu schliessen.

Das Ende

Kurz danach teleportierte er sich zusammen mit Rogal Dorn und dem Imperator an Bord von Horus' Schlachtkreuzer Vengeful Spirit als dieser die Schutzschilde senkte, um die Belagerung zu beenden. Durch die verzerrten Chaosenergien wurden die drei von einander getrennt und Sanguinius traf zuerst auf Horus, der versuchte ihn zum Chaos zu verführen. Sanguinius blieb standhaft und warf sich gegen Horus in den Kampf, obwohl er wusste, dass er dem durch das Chaos sogar noch mächtiger gewordenen Horus schon vorher nicht gewachsen war. Der angeschlagene und erschöpfte Sanguinius verlor den Kampf und wurde von seinem verdorbenen Bruder erwürgt. Dieser erlitt eine Beschädigung an seiner Rüstung, welche es dem Imperator später ermöglichte, den Kriegsherren zu besiegen. Es wird gesagt, dass Sanguinius die Gabe der Vorhersehung hatte. In Anbetracht dessen, wäre seine Tat, sich mit auf das Schiff zu teleportieren noch ehrenvoller, da er seinen Tod vorhergesehen haben muss.

Anmerkungen

Der psionische Widerhall des Todesschreis Sanguinius' in den Träumen der Brüder führt nach wissenschaftlichen Annahmen zu dem bekannten Roten Durst oder auch zur Schwarzen Wut. Gelehrte der Blood Angels vermuten, dass dieser Fehler auf die sogenannte "Insanguination", die Aktivierung der Gensaat bei neu rekruierten Brüdern, zurückzuführen ist.

Durch den Tod des Primarchen konnten die Apothecari nicht wie gewohnt weiter die Gensaat aus dem Erbgut des Primarchen gewinnen. Vor dem endgültigen Tod Sanguinius' konnte allerdings eine geringe Menge seines Blutes aufgefangen werden. Den sogenannten Sanguiniuspriestern wurde nun dieses Blut injiziert, damit sie als "lebende Kelche" für die Gensaat genutzt werden konnten. Den Priestern wurde bei der Initiation neuer Ordensbrüder ihr Blut mit der Gensaat abgezapft, um dann bei den Brüdern injiziert zu werden.
Allerdings mutierte die Saat an einem nicht festgestellten Zeitpunkt. Durch diese Mutation wird die Schwarze Wut ausgelöst.

Name und Bedeutung

Sanguinius leitet sich ab vom lateinischen sanguis (das Blut).

Quellen

In anderen Sprachen