Red Scorpions
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Inhaltsverzeichnis |
Einleitung
| Marine | Daten | Ordenssymbol | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Name: | Red Scorpions | |||||||
| Legion: | unbekannt | |||||||
| Primarch: | unbekannt | |||||||
| Nachfolgeorden: | unbekannt | Miniatur (altes Farbschema) | ||||||
| Gründung: | unbekannt | |||||||
| Heimatplanet: | keiner; Ordensflotte dient als Basis | |||||||
| Farben: | sehr dunkles Grau | |||||||
| Kompaniemarkierung: | röm. Zahl auf Kniepanzerung | |||||||
Über den Space Marine Orden der Red Scorpions ist nicht viel bekannt. Ursprung und Herkunft oder gar von welcher Legion der ersten Gründung er abstammt, ist ein vollkommenes Rätsel.
Geschichte
857.M38 halfen die Red Scorpions bei der Säuberung des Planeten Helios. Da sie jedoch den Imperialen Regimentern misstrauten, fehlte ihnen die Ausrüstung, um die Festungsmauern der Verräter zu brechen. Daraufhin erfanden sie den Land Raider Helios.
906.M41 kämpften die Red Scorpions auf der imperialen Seite des Badab-Kriegs, um die Fire Hawks und die Marines Errant zu unterstützen. Dadurch wurde die Gefahr für den imperialen Schiffsverkehr effektiv beseitigt.
907.M41 wurden sie, wie auch die Fire Hawks, zu ihren Pflichten im Osten der Galaxis zurückgeschickt.
912.M41 gewährte ihnen das Imperium Beuterechte an den Flotten und Besitztümern der rebellierenden Orden des Badab-Krieges.
Allgemeines
Die Red Scorpions befolgen auf das Strengste die im Codex Imperialis niedergelegten Vorschriften, mehr noch, sie betrachten jegliche Abweichung hiervon als Häresie und der Orden weigerte sich bei mehreren Gelegenheiten, mit anderen Orden zusammen zu kämpfen, die diese Traditionen nicht befolgten. Dies ist einer der Gründe, weshalb sich die Aktivitäten der Red Scorpions während des Badab-Kriegs vor allem auf die Raumfahrtwege beschränkten. Eine Ausnahme in der bedingungslosen Befolgung des Codex Astartes stellt allerdings die Verweigerung der Verwendung von Tarnschemata dar. So gibt es mehrere Zitate von Carab Culln in denen dieser Tarnung als Schwäche darstellt. Dies ist eine Folge des bedingungslosen Glaubens an die absolute Reinheit der eigenen Gensaat, welche die Red Scorpions in eine gewisse Arroganz gegenüber anderen Orden geführt hat.
Eine weitere Auffälligkeit ist der Hass und die Abscheu der Red Scorpions gegenüber Metahumanoiden und Mutanten, und es gibt mehrere Zitate von Carab Culln zu diesem Thema.
Da sie eine solch große Abneigung gegenüber Mutanten und Metahumanoiden haben, hat dies dazu geführt, dass die Red Scorpions äußerst viele Apothecarii in ihren Reihen haben um ihre Gensaat so rein wie möglich zu halten und unkorrumpierte und fähige Space Marines erschaffen zu können; eine Tatsache, auf die sie selbst sehr stolz sind. Sie glauben, dass jedwede Veränderung der Gensaat dazu führt, dass ein Krieger schwächer wird. Als Verteidiger der Menschheit dürften sie sich dies aber nicht erlauben.
Organisation
Die Red Scorpions richten sich bei der Organisation ihrer einzelnen Kompanien strikt nach dem Codex Astartes. So beinhaltet die 1. Kompanie die Veteranen und Terminatoren des Ordens, die 2. - 4. Kompanie fungiert als Gefechtskompanie, die 5. - 9. Kompanie dient als Reservekompanie und die 10. Kompanie ist folglich die, bei den Red Scorpions sehr stark dezimierte, Scoutkompanie.3
Anders als bei vielen Orden nennen sich die Kommandanten nicht Captain oder Meister, sondern Commander. Demzufolge wird der Ordensmeister als Lord High Commander bezeichnet. Eine weitere Eigenheit ist auch, dass der Stellvertreter eines Commanders der Meister des Apothecarion ist.3
Rekrutierung
Bei den Red Scorpions stammen die Aspiranten nicht einfach aus irgendeiner imperialen Welt, einem wilden Barbarenstamm oder der Bevölkerung einer Feudalwelt. Tatsächlich ist es ein Geheimnis, woher genau die Red Scorpions ihre Rekruten beziehen. Es gibt nur einen bekannten Planeten, von dem sie ihre Aspiranten erhalten. Diese Welt heißt Zaebus Minoris, und die Red Scorpions haben einen kleinen Außenposten nahe eines Mondes dieser Welt. Auf Zaebus Minoris lebt eine primitive menschliche Kultur mit steinzeitähnlicher Entwicklung, die einen eigenartigen Glauben bezüglich ihrer Neugeborenen hat. Bei Vollmond wird jeder neugeborene Junge über Nacht auf einen Altar in einem ihrer Tempel liegen gelassen. Je nach dem was mit dem Jungen geschieht, spiegelt dies das Urteil ihrer Götter über das Kind wieder: Stirbt das Kind, was meistens der Fall ist, so stand es nicht in der Gunst der Götter. Bleibt es am Leben, wurde es von den Göttern als des Lebens wert akzeptiert. Verschwindet es aber, so wurde es von den Göttern auserwählt, um selbst einer zu werden.
Die Kinder verschwinden aber nicht in Wirklichkeit: Ein Apothecarius schleicht sich über Nacht zum Kind, analysiert es und nimmt es mit, damit es ein Space Marine wird, wenn sein Körper eine ausreichend gute Verfassung hat. Der Vorteil bei dieser Wahl der Rekruten ist, dass das Neugeborene keinerlei Vorprägung auf die Kultur der primitiven Bevölkerung entwickeln kann und somit bestens für eine Ausbildung und Indoktrination geeignet ist.
Dieses Verfahren hat dazu geführt, dass die 10. Kompanie sehr stark unterbesetzt ist, da nur wenige neue Rekruten gefunden bzw. aufgenommen werden.
Heimatwelt
Die Red Scorpions verfügen, ähnlich wie die Black Templars, über keine Heimatwelt, sondern ziehen mit ihrer Flotte durch die Galaxis. Der Aufenthaltsort ihrer Raumfestung ist streng geheim; es existieren jedoch verlässliche Berichte darüber, dass sie, seit dem Ordon Kreuzzug, einen Außenposten bei einem Mond des Planeten Zaebus Minoris haben. Diese Raumfestung scheint als Basis des Ordens zu dienen, zumal Zaebus Minoris als wichtige Rekrutierungswelt für den Orden zählt.
Glauben
Da nicht bekannt ist und sie selbst nicht wissen, welche Ursprünge der Orden hat, glauben die Red Scorpions an keinen Primarchen oder Helden, sondern an den Codex Astartes (dessen Autor, Roboute Guillaume, sie verehren) und den Imperator. Das hat dazu geführt, dass geglaubt wird, die Red Scorpions seien Nachfolger der Ultramarines - dafür wurden aber noch keine handfesten Beweise gefunden und eine Untersuchung der Gensaat wird von den Red Scorpions verweigert
Die Ordenspriester des Ordens haben allerdings ihre eigene Interpretation des Codex Astartes, dessen Anweisungen sie nach eigener Ansicht bedingungslos folgen. Orden welche dies nicht tun, erscheinen den Red Scorpions als grundsätzlich verdächtig.
Feldzüge und Schlachten
Persönlichkeiten
- Carab Culln - Commander der Red Scorpions
- Haas - Veteranensergeant
- Zyhr - Veteranensergeant
- Commander Ainea
- Ordenspriester Nalr
Farbschemata im Wandel der Zeit
Die Zugehörigkeit zu einer Kompanie wird durch den farblichen Streifen am Helm verdeutlicht.
Farbschemata
Farbschemata der 1. Edition: links das normale Schema, rechts Angstrom Vorfall
Tarnschemata
Die Red Scorpions verwenden wie bereits erwähnt nur offizielle Tarnschemata, hier z.B. das vom Codex abgesegnete Schema für Kobalt-Ammonium-Wüsten. Dieser Land Raider MK I wurde bei der Galen V Unterdrückung eingesetzt.
Modelle
Forge World hat eine Palette an Miniaturen für die Red Scorpions herausgebracht.
| Red Scorpions Miniaturen: | |||
|---|---|---|---|
Veteranentrupp der Red Scorpions | Carab Culln, Commander der Red Scorpions | ||
Ehrwürdiger Cybot der Red Scorpions | |||
Anmerkungen
Der Space Marines Orden der Red Scorpions existiert im Hintergrund bereits seit der Ersten Edition. Derzeit wird der Hintergrund besonders von Forge World weiter geführt. So hat der Orden im Imperial Armour Volume Four: The Anphelion Project einen eigenen Index Astartes Artikel erhalten und in Imperial Armour Volume Six: The Siege of Vraks - Part Two ist noch mehr Hintergrund zum Orden erhalten, welcher zum Teil älteren Inhalten wiederspricht (z.B. die Nutzung von Tarnschemata betreffend)



