Ramilies-Raumfestung
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Allgemein
Die Ramilies-Klasse ist die bekannteste Art der Imperialen Raumfestungen.
Geschichtlich
Seit den frühesten Tagen des großen Kreuzzuges haben die Sternenfestungen der Ramilies-Klasse eine tragende Rolle in der imperialen Raumstrategie gespielt. Nach einer Legende des Adeptus Mechanicus wurde die erste dieser Sternenfestungen vom bislang unbekannten Artisan Lian Ramilies gebaut. Er plante diese Festung mit Hilfe von STK-Daten, die bei der Säuberung der Steinzeitwelt Ulthanx wiedergefunden wurden.
Die auf diesen Festungen eingebaute Technologie der Hyperplasma-Leiter wird von den heutigen Techpriestern fast nicht mehr verstanden, dank STK kann sie jedoch bei Bedarf trotzdem von ihnen reproduziert werden. Die Lebensdauer eines solchen Systems liegt bei ca. 3.000 Jahren.
Der größte Vorteil der Ramilies-Klasse liegt darin, dass die mächtigen Generatoren eine derart große Warpblase um die ganze Festung legen können, dass auch die Versorgungs- und Kriegsschiffe darin miteingeschlossen sind. Dies ermöglicht dem ganzen Verband, gleichzeitig in den Warp einzutauchen und sich gemeinsam zu einem anderen Sternensystem zu begeben. Dieses Vorgehen ist nicht gefahrlos, sind doch in den zehntausend Jahren, in denen die Sternenfestungen bereits im Namen des Imperators an Kampfhandlungen in der ganzen Galaxie teilnehmen, bereits über 1.200 Sternenfestungen für immer im Warp verloren gegangen. Wenn allerdings ein solcher Verband in Kämpfe eingreift, können imperiale Kampagnen deutlich abgekürzt werden. Die langen Nachschub- und Versorgungswege entfallen, die Festungen bieten Reparaturmöglichkeiten in ihren Docks und eine immense Lagerkapazität für Nachschub. Auch können sie sehr gut als Kommandozentrale eingesetzt werden.
Verwendung
Die Ramilies sind schwer bewaffnet und können auch auf sich gestellt dem Angriff einer ganzen feindlichen Flotte trotzen. Wenn notwendig, können sie sowohl als Plattform für Orbitalbombardements wie auch als Teil der orbitalen Verteidigung eingesetzt werden. Cypra Mundi wird zum Beispiel durch einen permanenten Orbitalring von sechs bis acht dieser gigantischen Festungen verteidigt.
Einige der Festungen dienen dem Adeptus Mechanicus als geheime Forschungsstationen in den Tiefen des Alls. Dies wird vor allem dann gebraucht, wenn die Projekte der Adepten zu unsicher oder zu geheim sind, um sie in der Nähe oder auf einem bewohnten Planeten durchzuführen. Andere Festungen werden von der Inquisition für ihre geheimen Aufgaben eingesetzt.
Vorfälle
Über die Jahrtausende sind leider auch Sternfestungen in die Hände der Verräter gefallen, die jetzt, schändlich verändert und umgebaut, den Flotten des Abschaumes dienen müssen. Eine solche Monströsität löst bei allen Imperialen Flottenkapitänen solche Abscheu aus, dass ein jeder sie verbissen verfolgt und sie zu vernichten trachtet. Die letzte bestätigte Zerstörung einer Renegaten-Festung erfolgte M39 im System Tauran Annulus. Auch Orkhorden sind mindestens bei sechs Gelegenheiten auf einer teilweise beschädigten Festung eingefallen. Im imperialen Gedächtnis haften geblieben ist der berüchtigte "Skaggerak-Vorfall", bei dem während der Flottenparade des Segmentum Obscurus im Jahre 975.M41 Orkpiraten eine Festung kaperten und in ihre Gewalt brachten.
