Pestilence (Kurzgeschichte)
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Achtung Adept des LEXICANUM!
Dieser Artikel ist sehr kurz und vermutlich inhaltlich unvollständig. |
Pestilence ist eine Kurzgeschichte von Dan Abnett aus dem Warhammer 40.000-Universum. Sie wurde als Teil der Anthologie Let The Galaxy Burn veröffentlicht.
Inhalt
Die Genovingian Campaign unter dem Befehl von Kriegsherr Rhyngold ist seit drei Jahren in vollem Gange, als plötzlich eine merkwürdige Krankheit unter den imperialen Truppen ausbricht. Benannt nach ihrem ersten Opfer sind die Uhlren's Pox trotz aller Bemühungen nicht in den Griff zu kriegen und breiten sich auch auf die Zivilbevölkerung aus. Administrator Medica Lemual Sark ist Rekollektor des Administratums im Fachbereich Medzin und Teil eines Krisenstabes, der sich einzig und allein mit der Lösung dieses Problems beschäftigt. In seiner Suche nach einer Heilmöglichkeit stößt er auf eine ähnliche, bekannte Krankheit - die Torment of Pirody. Er und 40 weitere Stabsmitglieder werden ausgesandt um die wenigen Überlebenden dieser Krankheit ausfindig zu machen und nach weiteren Informationen, die bei der Heilung helfen könnten, zu suchen.
Nachdem sich die Uhlren's Pox ohne bekannten Überträger auf vier Welten ausgebreitet hat, erreicht Sark endlich sein Ziel - Symbal Iota. Dort besucht er ein abgelegenes Hospiz, das Saint Bastian Kloster, in dem Ex-Militärs mit psychischen Leiden behandelt werden. Endlich angekommen wird er zunächst für verrückt gehalten und wie ein neuer Patient behandelt bis der Ernst der Lage deutlich wird. Die Person die er dort sucht ist Oberst Fege Ebhoe vom 23. Lammark Lancers und Überlebender der Torment of Pirody. Obwohl Ebhoe, der zu jeder Tageszeit in absoluter Dunkelheit lebt, zunächst nicht über seine traumatische Vergangenheit reden will kann Sark ihn überzeugen, als er von dem Ausmaß der Krankheit und den bisher über 2,5 Millionen Toten berichtet.
Ebhoe erzählt daraufhin von seinem Einsatz auf Pirody und berichtet über die Ergebnisse der damaligen Untersuchungen. Ein Dämon, dessen Namensglyphen damals auf den Standarten der Chaosanhäger prangten, war die Quelle der verheerende Epidemie. Als Ebhoe anschließend den Namen des Dämons nennt bricht im Hospice das absolute Chaos aus. Viele der labilen Insassen verlieren das letzte bisschen Verstand und laufen Amok. Obwohl man Verständnis für Sarks Anliegen hat, wird er gebeten das Hospice auf Grund des Vorfalls bereits am folgenden Tag zu verlassen. Dieser ist mit den Resultaten seiner Befragung jedoch noch nicht zufrieden und schleicht in der Nacht zu Ebhoes Zelle um die Befragung fortzusetzen. Er zwingt ihn weitere Einzelheiten zu enthüllen und über die genaue Verbreitung der Krankheit zu erzählen. Unter Tränen und dem totalen Zusammenbruch nahe gibt Ebhoe schließlich das finstere Geheimnis preis. Der Apothecarius der Doom Eagles, welche an den Kampfhandlungen beteiligt waren, hatte zwar die ganze Zeit unermüdlich versucht ein Heilmittel zu finden, war jedoch einer der ersten Infizierten gewesen ohne es je zu wissen. Die Krankheit hatte seinen Verstand benebelt und so seine Arbeit behindert. Durch die Probenentnahmen, Untersuchungen und Medikationen war er mit fast allen Soldaten in Kontakt gekommen und hatte so das Virus unwissendlich verbreitet. Als Ebhoe dies bewußt wurde, verbrannte er den Marine mit einem Flammenwerfer in seinem Labor.
Kurz darauf kommt es im Hospiz zu einem weiteren Aufstand unter den Insassen und Sark wird auf sein Zimmer verwiesen. Vorher sah er jedoch mit an, wie die Schwestern den Leichnam Ebhoes aus dessen Zelle trugen. Er war vollkommen entstellt gewesen - ohne Gliedmaßen, mit schweren Brandnarben und erblindeten Augen.
Wenige Zeit später, nachdem Sark die Inhalte seiner Untersuchungen an seine Vorgesetzten weitergeleitet hatte, wurden 52 medizinische Offiziere und Ärzte exekutiert und verbrannt. Wie die Torment of Pirody waren die Uhlren's Pox nur eine Waffe, die der Erzfeind erschaffen hatte und wirkte auf die gleiche Art und Weise. Anschließend konnte die Epidemie eingedämmt und ausgelöscht werden.
