Perturabo

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Perturabo, bevor er zum Dämonenprimarchen wurde

Perturabo ist der Primarch der Iron Warriors. Von seinem Aussehen ist bekannt, daß er eine sehr dunkle Haut besitzt.

Inhaltsverzeichnis

Hintergrund

Nach dem Verschwinden der Primarchen landete Perturabo auf dem Planeten Olympia. Dort fanden ihn die Wachen von Lochos, einem Stadtstaat, und brachten ihn zu dem Tyrannen Dammekos. Dieser nahm Perturabo in seine Familie auf, da der dunkelhäutige Junge ihn faszinierte. Perturabo hatte aber nie Vertrauen zu seinem Adoptivvater und zu dem olympianischen Volk. Als der große Kreuzzug die Welt erreichte, schloss sich Perturabo dem Imperator an und erhielt den Befehl über die Iron Warriors. Dammekos wurde daraufhin als Herrscher abgesetzt und der Planet als Heimatwelt des Ordens erklärt. Perturabo rekrutierte neue Iron Warriors aus der Bevölkerung, um dem großen Kreuzzug beizuwohnen. Gleichzeitig mussten Rebellionen bekämpft werden, die vom ehemaligen Tyrannen ausgingen. Perturabo entwickelte seine Iron Warriors zu den besten Belagerungstruppen des Imperiums. Allerdings hatte dies auf lange Dauer fatale Konsequenzen. Durch die selbst für einen Space Marines extrem hohe nervliche Anspannung der Iron Warriors während Belagerungen, befahl Perturabo immer öfter, dass den Feinden keine Gnade gewährt werden soll.

Der Verrat und Fall des Primarchen

Bevor der Verrat im Großen Bruderkrieg begann, gab es schon vorher einige Faktoren die den Verrat begünstigten:

Zum einen war es die Eigenart des Ordens keine Gnade zu gewähren, wenn erst einmal eine Belagerung begonnen hatte. Sie sollte das Schicksal der Iron Warriors bestimmen.

Während des Großen Kreuzzuges wurden auf vielen Welten Festungen der Iron Warriors errichtet. Perturabo teilte seine Legion auf die Festungen auf, womit die Space Marines auf einzelnen Garnisonen im gesamten Imperium verteilt waren. Langsam begannen Perturabo und seine Space Marines unzufrieden zu werden.

Perturabo hatte eine Fehde mit Rogal Dorn, da dieser immer seine perfekten Verteidungsanlagen auf Terra rühmte. Dessen Eitelkeit erzürnte Perturabo sehr, der behauptete, jede Befestigung einnehmen zu können. Er ließ den Ärger in sich einfließen, der sich dann im Großen Bruderkrieg entlud.

Laut Gerüchten soll Horus, während er seinen Verrat plante, die Iron Warriors in ständigem Kampf gehalten haben, um sie zu demoralisieren und somit gefügig zu machen.

Der eigentliche Verrat begann mit einer Rebellion auf dem Heimatplaneten Olympia. Der Gedanke sich immer und immer wieder beweisen zu müssen, stürzte Perturabo in eine Sinnkrise. Horus erkannte dies und nutze die Situation aus. Er schenkte Perturabo einen meisterhaften Energiehammer, den so genannten Ambossbrecher (vermutlich ein Fokus für das Chaos). Als die Iron Warriors auf Olympia landeten, wurde die Rebellion niedergeschlagen, wobei niemand verschont und keine Gnade gewährt wurde. Als die Flammen über dem besiegten Olympia brannten, erkannten die Iron Warriors ihre Schandtat. Perturabo wurde vor Scham in eine Sinnkrise gestürzt, da der Imperator ihm nie vergeben würde.

Nach dem Massaker wurden die Iron Warriors nach Istvaan V geschickt, um Horus zu stellen. Dort angekommen, schien den Iron Warriors das Universum im Chaos zu versinken. In dieser Stimmung schlossen sich Perturabo und seine Legionen dem Chaos an und wandten sich gegen den Imperator.

Nach der Schlacht um Istvaan V wurden die Iron Warriors von Horus nach Terra geschickt, wo sie den Imperialen Palast belagerten. Die Unzufriedenheit der Iron Warriors begann zu schwinden, als sie den Palast bombardierten und Mauer um Mauer niederrissen. Nach Horus' Niederlage gegen den Imperator zogen sich die Iron Warriors nach Olympia zurück, wo sie sich erbittert verteidigten. Als sie erkannten, dass ein Sieg nicht möglich war, sprengten die Iron Warriors die Munitionslager und verwandelten Olympia in eine leblose Welt.

Anmerkung: Laut dem Roman Galaxy in Flames hatte Horus schon vor oder während der Kämpfe von Istvaan III Perturabo kontaktiert und ihm die Zerstörung seiner Heimatwelt befohlen. 2

Perturabo nach dem großen Bruderkrieg

Die Iron Warriors zogen sich in den Wirbel des Chaos zurück und liessen sich auf der Welt Medrengard nieder. Dort wurde Perturabo in den Stand eines Dämonenprimarch erhoben. Die Dämonenwelt wurde von Perturabo in eine planetenweite Festung verwandelt. Sie spiegelt Perturabos Charakter und den der Iron Warriors wieder. Perturabo drängt es immer noch danach seine Unzufriedenheit zusammen mit dem Imperium zu vernichten.

Modelle

Es existieren keine offiziellen Modelle.

Inoffizielle Modelle

Siehe hier.

Namensbedeutung

Der Name Perturabo basiert auf dem lateinischen perdurabo, was "Ich werde ausharren bis zum Ende." bedeutet.

Quellen

Persönliche Werkzeuge
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