Kyril Sindermann
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Achtung Adept des LEXICANUM!
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Achtung Adept des LEXICANUM!
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Kyril Sindermann war Erster Iterator der 63. Expeditionsflotte. 1
Beschreibung
Kyril Sindermann war zu Beginn des Großen Bruderkriegs bereits ein gebrechlicher alter Mann, aber immer noch von scharfem Verstand. Als Iterator war er gebildet und in Diskussionen auch philosophisch standfest. Er war ein begabter Redner und las viel. 1,2
Geschichte
Als Erster Iterator hielt Kyril Sindermann hauptsächlich Vorlesungen über Philosophie, um die anderen Iteratoren auf ihre Aufgaben vorzubereiten. Ansonsten verbrachte er die meiste Zeit in der Archivkammer 3 der Bibliothek der Vengeful Spirit. Mit Garviel Loken verband ihn eine tiefe Freundschaft. Loken profitierte von Sindermanns Wissen und bezeichnete ihn einmal als seinen Mentor, was Sindermann aber lachend ablehnte. 1
Beim Einsatz in den Whisperheads begleitete Kyril Sindermann die Memoratoren, die vom Ausgang der Schlacht berichten sollten. Loken stieß auf den besessenen Xavyer Jubal und tötete ihn augenscheinlich. Er war aber von der Situation so überfordert, dass er Sindermann an den Ort des Kampfes holen ließ, um ihn um Rat zu fragen. Sindermann war genau so überfordert und mitten im Gespräch erhob sich der Totgeglaubte und floh, während er sich in einen Dämon verwandelte. Er konnte getötet werden. Horus klärte Sindermann (gemäß dem damaligen Wissensstand) auf, ein Warp-Xeno hätte von Jubal Besitz ergriffen. 1
In der Folge begann Sindermann wie ein Wahnsinniger zu recherchieren und vernachlässigte all seine restlichen Pflichten. Er verknüpfte frühere Sichtungen von Dämonen und Magie, wie in den Chronicles of Ursh. Ein böser Verdacht stieg in ihm auf: Was wenn diese Dämonen echt wären, nicht nur Xenos, sondern das wahrhaftig Böse? Dann bräuchten die Menschen ein übernatürliches Gegengewicht, um ihnen entgegenzutreten. An dieser Stelle erinnerte er sich an die Lectitio Divinitatus: Was, wenn der Imperator ein Gott wäre? Was, wenn er es tatsächlich beweisen könnte? Mit Euphrati Keelers Hilfe übersetzte er eine Passage aus dem Book of Lorgar, weil er hoffte, so weitere philosophische Einblicke in die Themen Gott und Imperator zu erhalten. Allerdings geriet er durch das Lesen in einen dämonischen Bann und beschwor gegen seinen Willen einen Dämon, der die Bibliothek in Brand steckte. Mitzuerleben, wie Euphrati Keeler den Dämon allein mit ihrem Glauben besiegte, erschütterte ihn noch mehr. Jubal war immerhin mit Waffengewalt besiegt worden! 2
Kyril Sindermann ging zu Geheimtreffen der Lectitio Divinitatus, aber nicht weil er zu ihrem Glauben gefunden hatte, sondern um sie zu verstehen. Er besuchte auch die komatöse Euphrati Keeler, solange er sich noch frei auf der Vengeful Spirit bewegen konnte. Wie alle Zivilisten wurde er mit einer Ausgangssperre belegt.3 K1 Dann hatte er jedoch eine Vision, wie eine dunkle Macht nach Keeler griff. Beinahe mit Leichtigkeit konnte er seine Wachen überreden, ihn kurz gehen zu lassen.3 K2 Zusammen mit seinen Verbündeten Jonah Aruken und Titus Cassar traf er kurz vor Maggard auf der Krankenstation ein. Maggard wollte sie alle erschiessen, als Euphrati Keeler kurz erwachte und die Zeit anhielt: Maggard und die fliegenden Pistolenkugeln wurden kurz in der Zeit eingefroren, so dass sie fliehen konnten. 3 K4
Euphrati Keeler wurde tief im unübersichtlichen Maschinenraum der Vengeful Spirit versteckt, wo Kyril Sindermann sich mit Reden-schreiben beschäftigte.3 K7,K9 Durch eine Verschwörung aller Anhänger konnte er live in die gesamte Flotte eine Rede übertragen: Er klagte Horus an, mit seiner immer gewalttätigeren Politik den Imperator verraten zu haben. Zu viele wiederentdeckte Welten würden einfach angegriffen werden, ohne sich überhaupt um eine friedliche Lösung zu bemühen. Sindermann forderte, es müsse wieder mehr Frieden als Krieg geben. Horus fühlte sich dadurch herausgefordert, da Sindermann nun politisches Gewicht besaß. Maloghurst berief als Antwort eine Versamlung ein, in der er alle Memoratoren einlud, sich Berichte von der Schlacht um Istvaan III anzusehen. Euphrati Keeler wusste, dass es eine Falle war, aber sie wollte trotzdem gehen.3 K10 Sie, Sindermann und Mersadie Oliton gingen also hin. Horus zeigte den Memoratoren auf Videowänden Bilder des Gemetzels auf Istvaan III und wie er die Torpedos mit Virusbomben startete. Die Drei setzten sich von der menge ab und Euphrati Keeler ging zielstrebig auf Iacton Qruze zu, den sie überreden konnten, ihnen zur Flucht zu verhelfen.3 K11 Im Hangar stellte sich ihnen Maggard entgegen, der selbst für Iacton Qruze im Nahkampf zu stark war. Erst als Kyril Sindermann Maggards Pistole aufhob und ihn anschoss, konnte Qruze ihn erstechen. Zusammen bestiegen sie einen Thunderhawk und flohen zur Eisenstein. 3 K13
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