Kell Ashlag
Kell Ashlag war Einwohnerin von Orestes. 1 K.14
Beschreibung
779.M41 war sie noch eine junge Frau. Sie trug gegen Sandstürme eine Atemmaske in Form des Schädels eines Warlord-Titans. 1 K.12
Sie war stur und misstraute den Imperialen. Allerdings ging ihr Wissen, da sie in der Provinz aufgewachsen war, nicht über das grundlegendste über Orestes hinaus. 1 K.14
Geschichte
Als die Dunklen Mechanicus 779.M41 die Fabrikwelt Orestes überfielen, griffen sie auch die Siedler in der abgelegenen und bedeutungslosen Western Prospection an. Zuerst zerstörten ihre Chaos-Titanen einzelne Dörfer und überfielen dann eine große Siedlung, in der die Siedler sich zusammengefunden hatten. Auch diese Siedlung wurde von Chaos-Titanen überfallen. In einem gewaltigen Treck, der von drei Chaos-Warhounds gejagt wurde, flohen die Siedler. In diesem Treck waren auch Kell Ashlag und ihre Familie. Ihr Fahrzeug wurde zerstört, ihre Mutter Shenna und ihr Bruder Bekk starben. Ihr Vater Orwen Ashlag überlebte mit einem gebrochenen linken Arm und nur Kell selbst überlebte unverletzt. 1 K.12,14 Kell und ihr Vater wurden von den Überlebenden von Orestean Pride Armour Six gerettet, wobei einer sich opfern musste, um einen zurückkehrenden Warhound auf eine falsche Fährte zu locken. 1 K.12
Zum Dank führte Orwen sie zu einer Schutzhütte in der Nähe, wo sie sich für den Rest des Tages erholen konnten. Es war Brauch, dass jeder, der etwas aus der Hütte mitnahm, etwas anderes zurückließ. Die gesamten Innenwände waren in winziger Schrift mit Botschaften ihrer Besucher bedeckt. Zufällig stieß Hauptmann Erik Varco auf Notizen eines Vermessers, die er als das Landemanöver der Invasoren entlarvte. Dort wurde auf dem Hügel Mouth Point auch ein mysteriöses neues Gebäude erwähnt. Kell führte Varco auf einen Hügel und fand für ihn per Fernglas den Turm. Varco erkannte ihn umgeben von etwa sechzig Chaos-Titanen. 1 K.14 Abends kehrten beide in die Hütte zurück. Sie mussten jemandem von den Chaos-Titanen berichten, aber da sie kein Funkgerät hatten, mussten sie irgendwie den Störsender im Turm sabotieren: Dann könnten die imperialen Schiffe im Orbit die Chaos-Titanen selbst orten. Aus den Vorräten der Schutzhütte begannen sie, eine Art Schwarzpulver zu improvisieren: Salpeter aus einer Ader in der Nähe, Ammonium aus dem Urin der Latrine. Ein gewisser Reldo hatte sogar Zündstreifen als Bezahlung in der Hütte hinterlegt. 1 K.15
Kell Ashlag bestand darauf, die Soldaten bei dem Einsatz zu begleiten. Zum Glück herrschte Gewitter und Zwielicht im Einflußbereich des Turms, sodass sie mit dem Centaur unbemerkt in die Nähe kamen. Zu diesem Zeitpunkt fand bei Hive Argentum eine riesige Titanen-Schlacht statt und die Chaos-Titanen rückten aus. Varco und seine Männer mussten acht Sprengstoffbehälter zum Turm schleppen, aber nachdem sie zwei geschafft hatten, wurden sie von den zurückgebliebenen Chaos-Skitarii bemerkt. Der dritte Behälter ging im Schlamm verloren, als Sagen und Leopald unterwegs erschossen wurden. Schließlich kam Techpriester Koder im Centaur mit den restlichen Behältern in voller Fahrt angerast. Er rammte den Turm und zündete im letzten Moment den Sprengstoff, wodurch der Turm umkippte. Nur Kell Ashlag und der schwer verwundete Erik Varco hatten überlebt. 1 K.16