Imago

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Als Imago wurde eine Art von Larve oder Wurm mit langem Stachelschwanz bezeichnet, die die Anhänger des Anarchen Anakwanar Seks den Bürgern der eroberten imperialen Agrarwelt Gereon unter die Haut pflanzten, um sie dadurch besser kontrollieren zu können. Am Unterarm der Unglücklichen, wo das Tier für gewöhnlich implantiert wurde und sich einnistete, bildete sich eine schmerzende, mit Eiter gefüllte Blase.

Durch die Imagos wurden die Bewohner des versklavten Planeten "zertifiziert", und jedes Imago enthielt Informationen, wo sich der Betreffende bewegen durfte, und wann er das Recht hatte, unterwegs zu sein. Das war Voraussetzung, um reisen zu können und in Tag- oder Nachtschicht in den Fabriken oder der sogenannten Ikonoclave für die Besatzer zu arbeiten. Die in dem Imago gespeicherten Informationen konnten von den Excubitoren mit einem paddelförmigen Handscanner gelesen und überprüft werden und wurden auch von den sogenannten Glyfs registriert, die überall herumschwebten, und Alarm schlugen, wenn sie auf nicht zertifizierte Bürger stießen.

Während einige Mitglieder des Widerstands ihre Imagos chirurgisch entfernten bzw. von einem medizinisch geschulten Mitglied ihrer Zelle entfernen ließen, behielten andere den Chaosparasiten in ihrem Körper, da sie sich damit relativ frei bewegen konnten, was eine unabdingbare Voraussetzung für den Kampf gegen die Besatzer war.

Die Tatsache, dass ein Teil der Widerstandskämpfer, mit denen sie auf dem Planeten zusammenarbeiten mussten, noch Imagos im Körper trug, führte bei Kommissar Ibram Gaunt und seinen Männern und Frauen vom 1. Tanith zunächst zu Irritationen, auch wenn sie einsahen, dass die so vom Chaos gezeichneten immer noch Verbündete und Bürger des Imperiums waren.

Quelle