Henrietta Severin
Henrietta Severin war Handelsbeauftragte im Departmento Munitorum auf Orestes. 1 K.3 Ihr Spitzname lautete Etta. 1 K.4
Beschreibung
Sie hatte kurze rote Haare. Trotz ihrer Schönheit hatte sie kein Glück mit den Männern. 1 K.3
Geschichte
Sie wurde 731.M41 in Hive Antium auf Orestes geboren. Ihr Vater war Freihändler, gewalttätig und zeitweise drogenabhängig. Obwohl er ihr kein guter Vater war, brachte er ihr bei, wie man schießt. Er starb 771.M41. Ihre Mutter, Chloris Rhoweena Severin, lebt in Hive Antium. 1 K.4,13
779.M41 arbeitete sie bereits zwanzig Jahre im Handelsbüro des Departmento Munitorum. Ihr Arbeitsbereich umfasste Papierkram und langwierige bzw. langweilige Verhandlungen über Zölle und Tantiemen. 1 K.3 Sie war 48 Jahre alt, sah aber wegen einer Verjüngungsbehandlung aus wie 25. 1 K.4
Als Orestes angegriffen wurde, war Gouverneur Poul Elic Aleuton aus politischen Gründen beunruhigt: Eigentlich sollte das Imperium diesen Krieg koordinieren, aber dies hier wuchs sich zu einem Krieg Adeptus Mechanicus gegen Dunkles Mechanicus aus. Aleuton hatte Angst, ausgeschlossen zu werden und schickte Severin als Beobachterin zu Djared Crusius, dem Ansprechpartner der Legio Invicta. Aleuton spekulierte, man würde sie als zivile Beamtin unterschätzen und nicht so leicht ausschließen. 1 K.3
Als Leibwächter gab Aleuton ihr Major Zamual Gotch von seiner persönlichen Leibgarde mit. Das freute Severin, da er mit ihr geflirtet hatte. 1 K.3
Bei der Landung der Legio Invicta traf sie Crusius, der ihr erklärte, er hätte sie durchschaut, hätte aber nichts gegen ihre Beobachtermission. 1 K.4
Sie war dabei, als Adept Seniorus Solomahn Imanual in einer Audienz erklärte, er würde Techadept Feists Vorschlag zustimmen, auch in verbotenen Archiven nach Informationen über den Gegner zu suchen. 1 K.5
Bei der Großoffensive Legio Invictas zur Befreiung von Hive Argentum war Djared Crusius in seinem riesigen Crawler Teil der Nachhut. Als die ketzerischen Daten aus dem gesperrten Archiv die Mechanicus in Rebellion stürzten, blieb Crusius loyal zum Imperium. Allerdings warnte er Gotch, dass dies vielleicht nicht für alle Besatzungsmitglieder gelten würde. Gotch stürmte zurück in ihre Quartiere, wo er vor der verdutzten Henrietta Severin zwei Infanterie-Rüstungen und ein HE-Lasergewehr aus seinem Gepäck holte. Er setzte ihr die Situation auseinander und drückte ihr eine Pistole in die Hand, während man draußen auf dem Gang Getrampel hörte. Seine Einschätzung von ihr war richtig gewesen: Sie konnte mit der Pistole umgehen. 1 K.13 Tatsächlich musste Lysenko mehrere Besatzungsglieder wegen imperiumsfeindlicher Reden tadeln. Auf Geheiß von Princeps Pietor Gearhart schickte Crusius Gouverneur Poul Elic Aleuton Versicherungen, Legio Invicta würde weiterhin treu zum Imperium stehen. Die Funksprüche blieben aber unbeantwortet, weswegen Crusius schließlich Severin bat, über ihren Kanal die Botschaft zu schicken. 1 K.15 Severin schickte auch eine Botschaft, aber Aleuton vermutete, sie würde manipuliert werden und ignorierte sie. 1 K.17
Während des Battle of the Prospection gab Crusius ihr eine Datenbrille, aber die ungewohnte Perspektive und die Datenmenge überforderten sie und sie musste sie wieder abnehmen. 1 K.18
Nachdem die Krise auf Orestes beendet war, ließ Crusius in einem Gespräch durchblicken, dass die Beweise, der Imperator wäre nicht der Omnissiah, korrekt wären. Sie müssten aber zum Wohl des Imperiums unterdrückt werden. 1 K.19