Ignatius Grulgor

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Commander Ignatius Grulgor war während des Großen Kreuzzugs Kommandant der 2. Großkompanie der Death Guard.1 K1

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Als Mensch hatte er einen rasierten Schädel voller Narben. Er war arrogant und aggressiv.1 K1 Er verachtete die alten Bräuche der Death Guard aus der Zeit, als sie noch Dusk Raiders hießen. Für ihn waren sie nur Ballast aus der Zeit, bevor die Death Guard mit Rekruten von Barbarus neu geformt wurde.1 K3

Er verachtete Captain Nathaniel Garro. Obwohl er seine Fähigkeiten im Kampf respektierte, hing Garro seiner Meinung nach zu sehr an den terranischen Wurzeln der Legion.1 K3 Grulgor glaubte, hinter Garros steifem Auftreten würde Arroganz stecken und dass er sich wegen seiner Herkunft von Terra für etwas besseres halten würde, als die Krieger von Barbarus. Die anderen von Terra stammenden Mitglieder der Death Guard respektierte er aber, da sie seiner Meinung nach diese Arroganz nicht teilten.1 K4

Grulgors ganze Loyalität galt Mortarion, nicht dem Imperator. Deswegen stellte er sich ohne zu zögern auf die Seite der Verräter im Großen Bruderkrieg.1 K4

Geschichte

Ignatius Grulgor

Geboren auf Barbarus stieg er in den Rängen der Legion bis zum Captain auf.1 K1

Grulgor begleitete seinen Primarchen auf Ullanor.3 K15

Er hielt nicht viel von den alten Traditionen der Death Guard, weswegen der Terra-stämmige Captain Nathaniel Garro zur Zielscheibe seiner Unzufriedenheit wurde.1 K1
Grulgor hatte auch einen Housecarl, aber er mochte ihn nicht, weil er kein Astartes und somit ein Schwächling war. Grulgor erinnerte sich dunkel, er wäre irgendwo auf einem Eismond erfroren.1 K1

Grulgor nahm an der Enteraktion gegen die Jorgall im Iota Horologii-System teil. Dabei kämpfte er mit zwei Boltern gleichzeitig.1 K2

Nach der Schlacht unterhielt er sich mit Bruder Mokyr über Angelegenheiten des Kriegerbundes, als zufällig Kaleb Arin, der Housecarl Garros vorbeikam. Grulgor machte sich zuerst über ihn lustig und ließ ihn dann seine ganze Verachtung spüren. Als Apothekarius Voyen plötzlich auftauchte, entließ Grulgor Kaleb mit einer Handbewegung und marschierte übertrieben lässig davon: Grulgor hatte Voyen nur deswegen respektiert, weil er ebenfalls Mitglied im Kriegerbund war.1 K3

Calas Typhon horchte Igantius Grulgor nach dessen Loyalitäten aus. Grulgor gab unverblümt zurück, seine Loyalität gelte in erster Linie Mortarion, dann erst dem Imperator. Typhon deutete an, dass sich bald eine neue Macht erheben würde und dass Nathaniel Garro als loyaler Terraner den Entwicklungen im Weg stehen könnte. Grulgor hatte überhaupt kein Problem damit, dass hier von Verrat gegen das Imperium gesprochen wurde und erwiderte, für Garro stünde Terra, und nicht die Legion, an erster Stelle. Typhon deutete schließlich an, dass Grulgor Garro töten sollte, wenn der Augenblick der Entscheidung käme, was den mürrischen Grulgor sofort aufmunterte.1 K4

...

Unter dem First Captain Typhon wurde er zunächst in die Krieger-Logen aufgenommen, und schlug sich so noch vor der Isstvan-Kampagne auf die Seite von Horus. Er wurde damit beauftragt, den in Folge seiner Verwundung auf Isstvan Extremis auf den Posten eines Raumschiffkommandanten versetzten Battle-Captain Garro der 7. Großkompanie an Bord der Eisenstein zu beobachten und ihn bei Bedarf auf Kommando zu töten. Weiterhin erhielt er den Auftrag, den Life Eater Virus an Bord der Eisenstein für die anstehende Bombardierung von Isstvan III abschußbereit zu machen. Dies wurde jedoch von Garros Männern rechtzeitig bemerkt und verhindert. Grulgor und seine Männer wurden von dem Life Eater-Virus auf dem abgeschotteten Waffendeck getötet. Eine Notdekompression verhinderte, dass der Virus die Körper total zersetzen konnte.Quelle?

Als die Eisenstein das Isstvan-System verließ und in den Warpraum eintrat, war das Gellarfeld des Raumschiffes nicht voll intakt. Dadurch konnte Grulgor vom Herren der Pestilenz zum Champion erhoben werden. Die zuvor leblosen Körper von Grulgor und seinen Männern wurden mit neuem Leben erfüllt, und standen von den Toten auf. Sie lieferten sich mit den imperatortreuen Space Marines der Death Guard ein Gefecht an Bord der Eisenstein, in dem Grulgor und seine Seuchenmarines von ihren ehemaligen Legionsbrüdern erneut besiegt wurden da diese die Warpreise unterbrachen. Grulgor wurde mit seinen Männer in den Warp gesogen.Quelle?

Irgendwann gegen Ende des Bruderkrieges wurde er dann zum Dämonenprinzen, durch welche Taten genau ist unbekannt, und trug von da an den Titel Günstling des Nurgle. Der Chaosgott segnete ihn reich mit Dämonengeschenken, darunter Dämonische Stärke und einer Dämonenwaffe: die Nachtklinge.4

Nach dem Bruderkrieg

Zehntausend Jahre später tauchte Grulgor zu Beginn der Kämpfe um den Planeten Medusa V wieder auf und verbündete sich mit dem Chaoshexer Ygethmor von der Black Legion mit dem Ziel, den Gouverneur Soloman, dessen Kammerherrn Koncinicus und Pater Macrane für ein dämonisches Opferritual gefangen zu nehmen. Grulgor und seine Death Guard drangen als Vorhut in die Makropole Euryales ein, wo sie jedoch auf ein Bataillon der Erstegeborenen Söhne Vostroyas trafen, das sich in den Ruinen von Euryales eigegraben hatte, um den Gouverneur zu beschützen. Es gelang den Soldaten die Chaos Space Marines solange aufzuhalten, bis ihre Unterstützung in Form der Ultramarines und Captain Cato Sicarius eintraf.4

Hier fand schließlich Grulgor sein vorläufiges Ende, als er von den Terminatoren des Trupps Bellan zurück in den Warp geschickt wurde. Zuvor hatte bereits Epistolarius Gylus versucht, den Dämonenprinzen mit seiner Psiwaffe zu bannen, scheiterte aber am übernatürlichen Widerstand des Dämonen und wurde von Grulgor erschlagen.4

Quellen