Fenris
Fenris ist die Heimatwelt des Space Marine-Ordens der Space Wolves. Die Welt liegt südöstlich vom Wirbel des Chaos.
Inhaltsverzeichnis |
Einleitung
| Karte | Basisdaten | ||
|---|---|---|---|
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| Segmentum: | Segmentum Obscurus | ||
| Sektor: | ? | ||
| Subsektor: | ? | ||
| System: | Fenris | ||
| Bevölkerung: | unbekannt | ||
| Zugehörigkeit: | Imperium | ||
| Kategorie: | Ordenswelt/Todeswelt | ||
| Tributrate: | Aptus Non | ||
Geographie
Der Planet ist zum Großteil vom Meer bedeckt, aus dem sich verstreute Inseln erheben, auf denen die Fenrisianer leben. Es gibt einen Kontinent, der Asaheim genannt wird, und der am Nordpol aus dem Wasser ragt.1 S.6
Fenris kreist um einen blassen Stern, der Wolfsauge (englisch: Wolf's Eye) genannt wird. Den Großteil des Jahres ist der Planet so weit von seiner Sonne entfernt, dass die Ozeane gefrieren, bis zu dem Punkt, wo die gesamte Oberfläche von Fenris mit Eis und Schnee bedeckt ist. Dies ändert sich gegen Ende des Jahres, wenn sich der Planet wieder seiner Sonne nähert, woraufhin ein kurzer Frühling die Planetenoberfläche erwärmt und sich das Eis an die Pole zurückzieht. Diese Jahreszeit sieht auch das Aufkommen vieler maritimer Lebensformen wie Plankton oder Schwertfische und den Besuch der Tiefsee-Ungeheuer, die sich an diesen Lebensformen laben.1 S.6
Das Chaos beginnt von Neuem, wenn der Planet seiner Sonne am nächsten ist, da dann die Nähe zur Sonne zum Aufbrechen der Planetenkruste führt und die feurigen Innereien des Planeten mit den eisigen Gewässern der Ozeane in Kontakt treten. Die geologische Instabilität, bedingt durch die ekliptische Umlaufbahn von Fenris, führt in dieser Periode zu einer hohen vulkanischen und tektonischen Aktivität. Diese Aktivität ist es auch, die zur Entstehung neuer Inseln führt, die sich aus der kochenden See erheben. Aufgrund des Zusammenspiels von Eis und Feuer ist zu dieser Zeit der gesamte Planet in schwefligen Dampf gehüllt. Gleichfalls werden vorherig erschaffene Inseln wieder in die Tiefen der See gestürzt, einschließlich deren unglückliche Bewohner.1 S.6
Asaheim
Asaheim, der einzige Kontinent Fenris' am Nordpol ist zugleich auch der einzige wirklich stabile Punkt von Fenris, wenn die vulkanischen und tektonischen Aktivitäten wieder einmal ihren Höhepunkt erreichen. Auf Asaheim leben viele der einzigartigen Landbewohner von Fenris, welche die Landfauna von Fenris ausmachen. Auch ist Asaheim der einzige Ort von Fenris, der von den Space Wolves bewohnt wird. Für die Fenrisianer ist Asaheim jedoch aufgrund seiner steil emporragenden Klippen unerreichbar und gilt als das Land der Götter. Seit langem besingen die Lieder von Fenris den Mut und die Kraft von Sigurd dem Hohen, der es schaffte die Klippen emporzusteigen und seither nie wieder gesehen wurde.1 S.6
Flora und Fauna von Fenris
Die Flora und Fauna des Planeten sind tödlich. Bestien durchstreifen die Wälder, zu denen massive Eisbären, Riesenelche oder zottige Mastodons gehören. Es gibt jedoch noch gefährlichere und seltsamere Kreaturen auf Fenris wie nahezu untötbare Schneetrolle, gestaltenwandlerische Doppegangrels und große weiße Wyrme, die sich durch die Gletscher und Fjords von Asaheim graben. Die mächtigsten der Jäger Asaheims sind jedoch die berüchtigten Fenriswölfe, deren Zahl ihre Größe mehr als wettmacht.1 S.6
In den Meeren ziehen die monströsen Kraken ihre Bahnen. Dies sind riesige Ungeheuer, den Riesen-Kalamaren der Erde nicht unähnlich, die Kilometer lang werden sollen. Daneben gibt es noch Seedrachen, riesige Wyrme, und Seeschlangen. Auch soll es Drachen in den Lüften geben, welche sich von den thermischen Winden tragen lassen.1 S.7
Die Welt passt noch nicht in die Kategorie Todeswelten, ist jedoch gefährlich genug, um einen normalen Menschen in kürzester Zeit umzubringen.Quelle?
Anmerkung
Fenris wird in den Apocrypha von Scaros als eine der drei tödlichsten und unruhigsten Welten genannt, die dennoch von Menschen bewohnt werden und wird somit seinem Ruf als Todeswelt gerecht.1 S.6
Die Bevölkerung
Die Einwohner von Fenris sind barbarisch und ehrenhaft, am Besten mit den Wikingern des frühen Mittlalters auf der Erde zu vergleichen. Sie leben in Stämmen auf den Inseln, und führen ein nomadisches Leben. Denn aufgrund der unaufhörlichen See- und Erdbeben (siehe weiter unten) müssen sie ständig umsiedeln. So besteigt man regelmäßig die Langboote des Clans und liefert sich Kämpfe mit denjenigen, welche sich als Konkurrenten um das kostbare Land herausstellen.
Fenrisianer üben sich schon früh im Kampf. Bereits kurz nach der Geburt wird den Kindern eine Axt vorgehalten. Greift das Neugeborene danach, kann es bleiben, tut es das nicht, wird es in der eisigen See von Fenris ausgesetzt. Die Bewohner von Fenris sind sehr abergläubisch, mehr dazu unter Religion
Religion
Fenrisianer sind sehr abergläubisch. Sie verehren eine Großzahl von Naturereignissen als "Willen der Götter". Wölfe spielen in der Mythologie eine große Rolle, genauso wie Leman Russ. Russ ist für die Bewohner der Welt ein Gott, und zwar der höchste von allen, vom Imperator weiß man normalerweise nichts. Das Leben der Menschen ist stark ritualisiert. Sie messen Totems und Talismanen eine große Bedeutung bei.
Hier eine Auflistung von Gottheiten oder Naturphänomenen, die auf Fenris angebetet werden oder zumindest Verehrung erfahren:
- Auge des Wolfs
- Donnerwolf
- Eisenwolf
- Geisterwolf
- Morkai
- Wergeister
- Seewolf
- Feuerwolf
- Urvater der Kraken
Ein Großjahr
Ein Großjahr auf Fenris entspricht etwa 2 Erdenjahren. In dieser Zeit umrundet Fenris die bleiche Sonne des Systems.
Sommer
Während des kurzen Sommers, in dem der Planet seiner Sonne am nächsten ist, brennt der Himmel regelrecht. Aufgrund der erhöhten Gravitation des Gestirns bricht die Erde auf und die tektonischen Platten bewegen sich besonders stark. Dies ist die Zeit, in der die Stämme in ihre Langboote steigen und Sicherheit auf der offenen See suchen. Denn Aufgrund der Verschiebung der Kontinentalplatten versinken Inseln im Meer, während Vulkane aus den Fluten steigen. Flutwellen verschlingen ganze Inselketten so schnell wieder, wie sie entstanden sind. Diese Zeit ist der Grund für die Völkerwanderungen des Planeten, und Auslöser der Streitigkeiten zwischen den einzelnen Clans, die um das kostbare Land kämpfen.
Helwinter
Wenn die Umlaufbahn des Planeten die Nähe der Sonne verlässt, führt sie mitten druch ein Meteoritenfeld. In dieser Zeit wird die Oberfläche der Welt unablässig von Meteoren bombardiert und der Nachthimmel von ihren Schweifen erleuchtet. Auch in dieser Zeit zieht der Fenrisianer die Planken seines Langbootes dem trügerischen Land der Inseln vor, und man navigiert durch die Eisfelder auf der Suche nach sicherem Hafen. Manch mutiger Clan schlägt sein Lager in dieser Zeit sogar auf den mächtigen Eisschollen auf. Doch das Meer ist beiweitem nicht sicher, denn durch Meteor-Einschläge erzeugte Flutwellen vernichten ganze Stämme. Und durch das unablässige Trommelfeuer werden riesige Bestien aus den Tiefen der Meere gelockt, welche ganze Flotten verschlingen.
Selbstverständlich ist, dass der lange Winter unwahrscheinlich hart ist.
Namensgebung
Fenris oder auch Fenrir war in der nordischen Mythologie ein riesiger Wolf, der der Sohn von Loki war. Zu Ragnarok würde er Odîn töten.
Siehe auch Fenriswolf in der deutschen Wikipedia
Quellen
- :1 Codex Space Wolves, dritte Edition
- :2 White Dwarf, deutsch, 54 - Codicium Imperialis
