Executioners

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Einleitung

Marine Daten Ordenssymbol
Farbschema
Name: Executioners
Schulterpanzer
Legion: Imperial Fists
Primarch: Rogal Dorn
Nachfolgeorden: Iron Champions, Crimson Axes, u.U. Skull Bearers 5, S. 84 Miniatur
Gründung: 3. Gründung 5, S. 84
Executionerminiatur.jpg
Heimatplanet: Stygia-Aquilon (Doppelplanetensystem) 5, S. 84
Farben: graues
Kompaniemarkierung: römische Zahl auf der Rüstung (üblicherweise Knieschoner oder Beinpanzerung)

Allgemein

Die Executioners sind ein Space Marine Nachfolgeorden. Von vielen Beobachtern werden sie als wenig mehr als eine Horde blutgieriger Barbaren betrachtet, was ihren offensichtlichen taktischen Fähigkeiten allerdings nicht gerecht wird. 5, S. 84

Geschichte

Der Gründer der Executioners war Fafnir Rann, einer der erfahrensten und brutalsten Captains der Imperial Fists. Sie wurden am südwestlichen Rand des Imperiums eingesetzt. Ihr Haupteinsatzgebiet lag an der Grenze des Segmentum Tempestus und des Segmentum Pacificus, aber sie haben auch schon Feldzüge geführt, die sie in die gesamte Galaxis führten. So gehörten sie zu den ersten Orden, die den Kampf gegen Kardinal Bucharis aufnahmen, als dieser das Imperium ins Zeitalter der Apostasie stürzte. 5, S. 88 In dieser Zeit gaben ihnen die Space Wolves den sowohl ehrenhaft als auch scherzhaft gemeinten Beinamen "laughing axemen". Die Executioners erwarben durch ihre Dienste das Recht einen Nachfolgeorden in einer späteren Gründung zu stellen: die Iron Champions. 5, S. 89

Gegen Ende M37 richteten sie sich eine feste Basis namens Darkenvault auf einem Asteroiden zwischen den Zwillingsplaneten Stygia-Aquilon ein. Seitdem rekrutiert der Orden vor allem aus den barbarischen Bevölkerungen der umliegenden Systeme. 5, S. 84 Dort wurden sie gegen Ende des 39. Jahrtausends von unbekannten Xenos angegriffen und nur durch das zeitige Eingreifen der Astral Claws konnten die Executioners ihrer Vernichtung entgehen. Danach schworen sie ihren Rettern eine Blutschuld, die schließlich zu ihrem Eingreifen in den Badabkrieg führte. 5, S. 89

Bräuche und Eigenheiten

Die Executioners sind dafür bekannt im Gegensatz zu ihrer ursprünglichen Legion wenig wert auf militärische Traditionen mit Ausnahme eines strengen Ehrbegriffes zu legen. Es wird von jedem Marine erwartet, sich für jede Ehrabschneidung auch in den eigenen Reihen mit einem Duell zu revanchieren. Im Gegensatz zu anderen Orden (wie Space Wolves und Marauders), die in solchen Fällen nicht tödliche Mittel bevorzugen, gehen Duelle bei den Executioners bis zum Tod oder wenigstens permanenter Verstümmelung. 5, S. 86

Traditionell muss jeder Executioner für sich Ruhm in der Schlacht erringen. Nur durch das Töten seiner Feinde kann er persönlichen Ruhm erringen. Zum Beweis nehmen die Space Marines Trophäen - meist Körperteile oder Waffen - vom Schlachtfeld mit, damit die Ordenspriester, die auch als Speakers of the Dead bezeichnet werden, die Zahl an Getöteten feststellen können. Diese wird aufgezeichnet und bei wichtigen Zeremonien verlesen. Die Trophäen werden üblicherweise weggeworfen, nur als als besonders wichtig betrachtete werden von den Marines an der Rüstung befestigt. Die Ordenspriester müssen auch Ruhe und Einheit in den oft zerrissenen Reihen des Ordens halten, weswegen man im Durchschnitt 3 Ordenspriester pro Kompanie findet. 5, S. 85f

Die Captains des Ordens werden als unabhängige Kriegsherren betrachtet und bilden mit dem obersten Scriptor, dem Meister der Schmiede und dem Lord Speaker of the Dead einen Rat, der mit einstimmigem Beschluss den Ordensmeister, auch High Executioner genannt, absetzen kann. Danach kann jeder Captain um diesen Titel kämpfen; diese Kämpfe können durchaus tödlich enden. 5, S. 86

Organisation

Erstaunlicherweise für so einen unzivilisierten Orden folgen die Executioners den Regeln der Codex Astartes sehr streng. Um ihrer Vorliebe für Nahkämpfe gerecht zu werden findet sich in ihren Gefechtskompanien an Stelle eines der Devastortrupps ein Trupp Protektorgarde aus den besten Kämpfern der Kompanie. Zur Aufklärung verwenden sie ungern Bikes oder Trikes, sondern lieber Landspeeder oder Panzer. Auch wenn sie durchaus zu subtilen Schachzügen in der Lage sind bevorzugen die Truppen des Ordens die direkte Konfrontation mit dem Gegner und scheuen auch vor hohen Verlusten oder der Gefahr der Vernichtung nicht zurück, weil sie davon ausgehen, alles auszuhalten und zurückgeben zu können, was der Feind ihnen entgegenwirft. 5, S. 86

Feldzüge und Schlachten

Bekannte Persönlichkeiten

Bekannte Einheiten und Fahrzeuge

Raumschiffe und Flieger

Bodeneinheiten

Galerie

Quellen

In anderen Sprachen