Euphrati Keeler

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Die Memoratorin Euphrati Keeler war Photokünstlerin in der 63. Expeditionsflotte. 1

Beschreibung

Sie war klein und von zierlichem Körperbau, mit kurzen blonden Haaren. 1

Geschichte

Sie war mit dem Poeten Ignace Karkasy befreundet, der sie vergeblich einmal täglich anbaggerte. (Das war die Obergrenze, die sie ihm gesetzt hatte.) 1

Während des Konflikts um 63-19 wurde Maloghurst, der Equerry von Horus, abgeschossen, als er zu Verhandlungen auf 63-19 landen wollte. Er überlebte schwer verletzt und wurde erst am Ende der Kampfhandlungen in der Obhut einer Bauernfamilie aufgefunden. Euphrati Keeler setzte seine Rettung und Rückkehr mitreißend in Szene. Ihre Bilder waren ein propagandistisches Meisterstück, die auch den letzten Kritiker in der Flotte überzeugten, wozu die Memoratoren gut wären. 1

Als Captain Garviel Loken aufbrach, um die letzten Rebellen in den Whisperheads zu töten, schoss sie beeindruckende Bilder vom Hangar, von den Space Marines seiner Kompanie und vor allem von ihm und dem Mournival, wie sie ihm den Augenblicksschwur abnahmen.
Kurz darauf war sie unter den Memoratoren, die über den Ausgang der Schlacht berichten durften. Sie gingen durch die Höhlen in den Whisperheads, an Trümmern und Leichen toter Rebellen vorbei, als ihnen plötzlich eine unwirkliche Bestie entgegenwankte: Xavyer Jubal, der von Samus besessen war. Samus metzelte alle bis auf Euphrati nieder. Als er sich gerade ihr zuwenden wollte, tauchten Loken und Nero Vipus auf und erschossen Samus.
Alle Zeugen dieses Vorfalls waren entweder tot, oder ihnen wurde eine Tarngeschichte aufgetischt, die Bestie wäre ein einheimisches Tier gewesen. Euphrati gehörte zu denen, die man mit der Tarngeschichte abspeiste: Ihre Sicherheitseinstufung war einfach zu niedrig. 1

All diese Erfahrungen, dem Tod so nahe gewesen zu sein, von Space Marines gerettet zu werden, eine Lüge vorgesetzt zu bekommen, die so offensichtlich dem Erlebten widersprach, all das machte Euphrati fertig. Sie schloss sich in ihrem Quartier ein und hatte eine kurze Affäre mit einem Soldaten der Byzant Janizars namens Leef. In ihrer geistigen Schwäche fand sie zum Glauben an eine Göttlichkeit des Imperators und Leef schenkte ihr eine Kopie der Lectitio Divinitatus. 1

Beim Kriegsrat auf Davin, vor dem Angriff auf Eugan Temba, war sie ebenfalls anwesend und schoss ein paar gute Photos von Erebus. 2

Während der vom Anathame verwundete Horus im Sterben lag, erhielt der Kult des Gott-Imperators Zulauf und Euphrati wurde eine zentrale Figur der Bewegung. Sie organisierte illegal eine Druckerpresse und begann, heimlich in der Vengeful Spirit Kopien der Lectitio Divinitatus zu verteilen. 2
Ihre Freunde waren darüber besorgt, dass sie so verrückt war an einen Gott zu glauben, und schickten sie zum Iterator Kyril Sindermann. Euphrati erwartete ein Rededuell, dass dieser sie von ihrem Glauben abbringen wollte, aber es war andersherum: Kyril beschäftigte sich seit der Begegnung mit Samus mit Dämonen und Übernatürlichem. Er wollte mit Euphrati Keelers Hilfe einer Hypothese auf den Grund gehen: Wenn es Dämonen gibt, bräuchte die Menschheit im Imperator als Ausgleich einen Gott. Er versuchte das Book of Lorgar zu übersetzen und Dank Euphratis Fotografien von Erebus' Tätowierungen, konnte er das auch. Beim Lesen einer Passage geriet er in Trance, ein Spalt zum Warp öffnete sich und ein kleiner feuerspeiender Dämon wurde in der Bibliothek beschworen. (Anmerkung: der Beschreibung nach könnte es ein Horror gewesen sein.) Die Astropathin Ing Mae Sing hatte den Ausbruch im Warp gespürt und kam gerade rechtzeitig, um den Dämon aufzuhalten: Keeler und Sindermann konnten aus der Bibliothek fliehen, aber der Dämon war dabei sich durch die Tür zu schmelzen. Ing Mae Sing konnte verhindern, dass der Dämon näher kam, aber sie hatte nicht mehr viel Kraft und gegen sein Feuer konnte sie auch nichts ausrichten. Da stellte sich Euphrati Keeler dem Dämon mit ihrem Glauben entgegen, tatsächlich war sie so immun gegen das Feuer. Der Dämon wich vor ihrer Aura langsam zurück. Da griff Ing Mae Sing nocheinmal ein, um Euphrati zu helfen und zusammen wurde der Dämon zurück in den Warp gebannt. Euphrati Keeler fiel danach in ein Koma. 2

Maggard wurde von Maloghurst geschickt, um sie zu töten, um die Bewegung auszuschalten. Kyril Sindermann hatte eine Vision davon und kontaktierte Titus Cassar und Jonah Aruken, um Euphrati Keeler zu retten.3 K2 Gerade als die Drei sie aus ihrem Krankenzimmer trugen, kam auch Maggard und begann zu schießen. In diesem Moment erwachte Euphrati Keeler kurz aus dem Koma und fror Maggard (und seine abgeschossenen Kugeln) in der Zeit ein. Die Drei konnten mit ihr fliehen.3 K4 Die Gläubigen der Lectitio Divinitatus versteckten sie tief in den Maschinenräumen der Vengeful Spirit.3 K7,K9 Euphrati Keeler erwachte aus voller Kraft schreiend aus dem Koma, Minuten vor dem Virusbombenangriff: Sie wusste, was geschehen würde. 3 K9

Im Auftrag Euphrati Keelers hielt Kyril Sindermann durch eine illegale Funkübertragung eine Rede an die Flotte: Er klagte Horus an, mit seiner immer gewalttätigeren Politik den Imperator verraten zu haben. Zu viele wiederentdeckte Welten würden einfach angegriffen werden, ohne sich überhaupt um eine friedliche Lösung zu bemühen. Sindermann forderte, es müsse wieder mehr Frieden als Krieg geben. Horus fühlte sich dadurch herausgefordert, da Sindermann nun politisches Gewicht besaß. Maloghurst berief als Antwort eine Versammlung ein, in der er alle Memoratoren einlud, sich Berichte von der Schlacht um Istvaan III anzusehen. Euphrati Keeler wusste, dass es eine Falle war, aber sie nahm dennoch daran teil.3 K10

Sie, Sindermann und Mersadie Oliton gingen also hin. Horus zeigte den Memoratoren auf Videowänden Bilder des Gemetzels auf Istvaan III und wie er die Torpedos mit Virusbomben startete. Die Drei setzten sich von der Menge ab und Euphrati Keeler ging zielstrebig auf Iacton Qruze zu, den sie überreden konnten, ihnen zur Flucht zu verhelfen: Sie wusste, dass er zu ehrenhaft war, um korrumpiert zu werden.3 K11 Mit Qruzes Hilfe gelangten sie, Sindermann und Mersadie Oliton mit einem Thunderhawk von Bord. Im All befahl sie Qruze, die Eisenstein anzusteuern, weil sie wusste, dass Nathaniel Garro von dem Verrat wusste. 3

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Quelle