Etrodai
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Etrodai war für einen Zeitraum von 20 Jahren der Life-ward (von Heyne Lebenswart übersetzt) des Chaosanführers Enok Innokenti. Er hatte sich diesen Posten in einem "legalen Mordduell" verdient, bei dem er seinen Vorgänger getötet hatte. Etrodai fiel ebenso wie sein Herr während der entscheidenden Kämpfe in der Altmakropole von Civitas Beati auf Herodor, wo er von Brin Milo mit dessen Tanithischem Kampfmesser getötet wurde. Dabei löste das ätzende Blut des sterbenden Chaosanhängers noch nach dessen Tod die Klinge von Brins Waffe auf, und machte sie so unbrauchbar.
Erscheinungsbild
In seinem Zweikampf mit Etrodai beschreibt Ibram Gaunt ihn als Dämon. Ob Etrodai aber wirklich ein Dämon war oder lediglich ein veränderter Mensch oder Xenos ist nicht bekannt. Er war übermannshoch, massiv gebaut und trug die dunkelblaue Uniform von Enok Innokentis Leibgarde sowie einen gehörnten Helm. Sein Mund und seine Nase waren von einem Metallgitter bedeckt, das aus seinem Brustpanzer ragte. Etrodai hatte leuchtend gelbe Augen.
Eine weitere Besonderheit an ihm war seine Waffe, welche Teil seines Körpers zu sein schien. Er nutzte eine "Changeling"-Klinge (Heyne-Übersetzung Knochenklinge), welche direkt aus seiner Faust wuchs und Etrodais fleischlose Fingerknochen in seiner Klinge verband. Die Waffe schien einen eigenen Hunger nach Blut zu haben und ebenfalls die Fähigkeit haben zu bluten. Wenn Etrodai nicht im Kampf war, so war die Klinge verdeckt mit Fleisch, welches sich zurückzuziehen vermochte.
Als Etrodai von Gaunt und Milo getötet wurde, verwandelte sich seine Klinge eigenartigerweise zu Staub.
