Eisenstein

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Die Eisenstein war eine imperiale Fregatte, auf der eine Handvoll loyaler Space Marines nach den Massakern auf Istvaan III entkam, um dem Imperator von Horus' Verrat zu berichten.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Im Inneren wurde gemäß den Gepflogenheiten der Death Guard auf unnütze Verzierungen verzichtet. Die Brücke war eine einfache Plattform inmitten der Maschinerie der Eisenstein. Sie besaß keine Wandverkleidungen und so waren überall Kabel und Röhren sichtbar. 6

Geschichte

Alter Hintergrund

Der Plan wurde von siebzig loyalen Space Marines von den Emperor's Children, World Eaters und Death Guard (im Spiel Space Marine werden auch Thousand Sons und Luna Wolves aufgeführt) durchgeführt unter den Captains Varren und Nathaniel Garro. Allerdings entkam nur ein Bruchteil der Marines, die meisten starben bei den nötigen Ablenkungsmanövern.

Zur Ablenkung begab sich Captain Saul Tarvitz auf den Planeten, um die überlebenden Truppen zu sammeln und den Widerstand zu organisieren.

The Flight of the Eisenstein

Im gleichnamigen Roman gestaltet sich die Geschichte ein wenig anders. Hier offenbarte sich für Captain Saul Tarvitz von den Emperor's Children der Verrat von Horus kurz vor der Bombardierung Istvaans, und er floh mit einem Thunderhawk zum Planeten, um die loyalen Marines zu warnen. Er wurde von Jägern verfolgt, und schaffte es bis in den Einflussbereich der Eisenstein. Er konnte seinen alten Freund Battle-Captain Garro, welcher das Schiff zu diesem Zeitpunkt kommandierte, rechtzeitig von dem Verrat Horus' überzeugen, welcher daraufhin die Jäger abschoss und Tarvitz unter den dadurch verusachten elektromagenitschen Störungen die Flucht ermöglichte, sodass alle anderen annehmen mussten er hätte den "Verräter" abgeschossen.

In den folgenden Minuten sammelte Garro einige seiner treuesten Verbündeten an Bord um sich. Auf der Eisenstein befanden sich neben etwa 100 Marines seiner eigenen Großkompanie noch eine unbekannte Anzahl Marines unter Commander Grulgor, welcher den Auftrag hatte Garro und alle, die zu ihm standen rechtzeitig zu eliminieren.

Garro stellte Grulgor in dem Zeitpunkt als dieser Ladungen des Life Eater-Virus bereit machte, um damit den Planeten zu bombardieren. Beide Parteien bekämpften sich, und die Loyalisten blieben siegreich. In den folgenden Minuten mobilisierte Garro seine eigene Kompanie und löschte alle Verräter auf der Eisenstein aus.

Kurz danach schaffte es Captain Iacton Qruze von den Sons of Horus mit einem Thunderhawk ebenfalls an Bord, zusammen mit Iterator Kyril Sindermann sowie den Remembrancern Mersadie Oliton und Euphrati Keeler, welche alle von der Vengeful Spirit geflohen waren, aus denselben Gründen wie Tarvitz. Mittlerweile hatte Garro auch die Besatzung der Eisenstein alle auf seiner Seite, und man bereitete sich auf einen Warpsprung mit Ziel Terra vor.
Tarvitz hatte mittlerweile unentdeckt den Planeten erreicht und die anderen Space Marines warnen können, wodurch sich viele rechtzeitig vor dem Bombardement retten konnten, und später eine straff organisierte Verteidigung aufbauen konnten. Tarvitz und Varren gehörten beide zu den kommandierenden Captains, auch wenn Varren schon sehr früh mit vielen seiner loyalen Marines gegen Angron und seine Berserker fiel.

Durch Verrat des Vox-Offiziers der Eisenstein bemerkte die Terminus Est den Fluchtversuch, und konnte die Eisenstein schwer beschädigen bevor diesen in den Warp entkam, was nur den Künsten des Steuermanns der Eisenstein zu verdanken war. Dieselben Künste zerstörten die Terminus Est fast, als sie den Fliehenden durch das Gravitationsfeld von Istvaans Mond folgte und erst im letzten Moment die Verfolgung abbrach.

Der Warpflug selber war ein wahrer Höllenritt, denn nicht nur war das Schiff in sehr schlechter Verfassung, auch der Warp selber war turbulent wie seit dem Zeitalter der Zwietracht nicht mehr und wurde von den Chaosgöttern in einen unpassierbaren Mahlstrom verwandelt. Die Gellarfelder der Eisenstein standen kurz vor dem Zusammenbruch und Dämonen des Nurgle nahmen Besitz von den Leichen der getöteten Verrätern. Eine Parodie von Grulgor selber führte die Dämonen, und die loyalen Marines der Death Guard stemmten sich ohnmächtig gegen die unbekannten Aggressoren.
Kurz bevor die Gellarfelder versagten, deaktivierte man die Warpsprungreaktoren und verließ den Warp, wobei alle Navigatoren den Tod fanden, jedoch auch die Dämonen wieder vom Schiff verbannt wurden, jedoch nicht die Seuchen welche sie mitgebracht hatten.

Leider war die Eisenstein in einem riesigen Nebel, weitab jeder Schifffahrtsroute gestrandet, und der Warp nicht mehr zu betreten da die Navigatoren alle tot waren. Zu diesem Zeitpunkt waren neben der normalen Crew und der drei Flüchtlinge nur noch 70 Marines am Leben, bis auf Qruze alles Death Guard.
Garro entschloss sich hier zu einem radikalen Schritt. Er ließ den Warpantrieb abdocken und dann sprengen, was einen großen Vortex erzeugte welcher die Eisenstein noch weiter beschädigte, allerdings auch den Warp in einem Radius von vielen Lichtjahren leer fegte und als deutliches Leuchtfeuer fungierte.

Es dauerte auch nicht lange, und eine riesige Flotte fiel aus dem Warp, angelockt von dem seltsamen Ereignis. Hierbei handelte es sich um die gesamte Legion der Imperial Fists mitsamt der Phalanx. Rogal Dorn persönlich kam mit seiner Leibgarde an Bord des Schiffes, und die Überlebenden der Eisenstein wurden danach auf die Phalanx evakuiert.

Kurz bevor die Imperial Fists ihre Streitkräfte teilten und ein Teil unter der Führung Sigismunds Richtung Istvaan flog um Horus zu stellen während die Phalanx nach Terra weiterflog, wurde die Eisenstein aus Vorsicht restlos vernichtet um eine Ausweitung der Seuchen und sonstigen unheiligen Spuren zu verhindern.

Name und Inspiration

Der Name Eisenstein dürfte auf den sowjetischen Regisseur Sergei Eisenstein (1898-1948) und seinen bekanntesten Film Panzerkreuzer Potemkin (1925), der den Aufstand von Matrosen auf dem gleichnamigen Kriegsschiff porträtiert, zurückgehen.

Im Buch selber wird darauf verwiesen, dass Eisenstein ein Namen aus dem alten terranischen Dialekt Jermani ist, und mehrere bedeutende Personen wie ein Wissenschaftler (Einstein) und ein Poet (?) diesen Namen trugen. Wahrscheinlich ist mit letzerem ebenfalls der Regisseur gemeint.

Quellen

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