Damokles-Kreuzzug

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Als Damokles-Kreuzzug - manchmal auch Damokles-Golf-Kreuzzug genannt - wird der Imperiale Kreuzzug von 742.M41A gegen die Tau in einer als Damokles-Golf bekannten Raumregion bezeichnet. Er wurde in Folge hoher Verluste und wegen der Tyranidenbedrohung durch die Schwarmflotte BehemothA von imperialer Seite vorzeitig abgebrochen.1,2

Inhaltsverzeichnis

Zweite Entdeckung der Tau

Als die Warpstürme um das Gebiet der Tau abflauten erreichten diese bald imperiale Welten. Der erste Kontakt fand im Devlan-System statt, ein Erkundungsschiff der Tau wurde zerstört. Da der östliche Spiralarm sehr weit vom Leuchtfeuer des Astronomican entfernt war, war auch die imperiale Kontrolle sehr schwach. Freihändler erfuhren bald Kontakte mit den Tau, zahlreiche imperiale Welten begannen mit Handelsbeziehungen, ihre Technologie aufzubessern. Als nun die Inquisition in Kenntnis gesetzt wurde, war sie hell entsetzt. Besonderst der Kardinal von Brimlock, Esau Gurney, forderte, dass die Xenos ausradiert werden. Der Kreuzzug bestand aus 12 Großkampfschiffen, 5 provisorischen Kompanien Space Marines aus Kontingenten von 12 verschiedenen Orden und 19 Regimentern der Imperialen Armee, 7 davon von Brimlock.1,2

Beginn des Krieges

Die an das Tau-Imperium grenzenden Sektoren hatten ebenfalls unter den Warpstürmen gelitten, zudem waren sie von Eldarpiraten überfallen worden. Als erstes wurde daher der Timbra Subsektor vom Imperium gesäubert und wieder in das Imperium eingegliedert. Dabei wurde Tautechnologie zerstört und Händler exekutiert. Im Hydasssystem kam es zum ersten Kontakt mit den Taustreitkräften. Sieben Tauschiffe wurden geortet und angegriffen. Die Torpedos der Tau hielten zwar die Imperiale Flotte zuerst auf Distanz, dann erkannten die Space Marines die mangelnde Bewaffnung an der Breitseite, die Tau wurden verjagt und ein Schiff zerstört. Der Kreuzzug erreichte das Sy'l'kellsystem. Es enthielt eine Agrarwelt mit etwa 7 Mio Tau. Die Orbitalstation war zu schwach bewaffnet um den Imperialen Widerstand zu leisten und wurde geentert und mit Feuer und Schwert gesäubert und diente als Zentrale für die Eroberung auf dem Boden. Die Tauflotte floh und evakuierte die besser ausgebildeten Tau vom Planeten. Die Tau überraschten die Landungstruppen mit Hammerhaien. Nur die Space Marines verhinderten ein Massaker an der Imperialen Armee. Dennoch rückte der Kreuzzug immer näher an die Städte der Tau heran. Die Tau demontierten alle technologischen Einrichtungen und retteten die Wissenschaftler. Schließlich brachte eine zweite Landung die Entscheidung und die Tau ergaben sich und der Planet wurde gesäubert. Als der Kreuzzug weiterzog passierte er das System Viss'el. Auf dem sechsten Planeten hatten die Tau Fischereikolonien errichtet. Da der Planet keinen strategischen Wert hatte, wurde das Eis um die Kolonien herum mit Orbitalbombardements geschmolzen und die Wasserfluten zerstörten die Kolonien.1,2

Der Dal'yth Feldzug

Stoßrichtung des Kreuzzuges auf die Hauptsept Dal'yth am Rande des Damokles-Golfes

Als die Imperiale Flotte das Dal'ythsystem erreichte, stellte sie fest, dass der äußerste Planet von einer Orbitalfestung umkreist wurde. Die Flotte nahm an, die Station sei nicht gefährlicher als die von Sy'l'kell, was sich als Fehler erwies. Die Orbitalstation war mit schweren Massebeschleunigerbatterien bestückt, die ein Schiff schwer beschädigten. Als die Flotte ihre Formation aufbrach kamen hinter dem Pra'yen 11 Tauschiffe hervor. Die Imperialen waren in eine raffinierte Falle der Tau getappt. Die Eskorteschiffe griffen die Orbitalstation an, während der Hauptverband auf die Tauflotte zuhielt. Die Tau zerstörten einen Leichten Kreuzer und kämpften ungeachtet ihrer Verluste weiter. Die Eskorteschiffe griffen unter schweren Verlusten die Orbitalstation an. Genau in dem Moment fuhr eine Krootkriegssphäre ihr Energiesystem hoch und griff die Transporter an. Diese zerstreuten sich sofort und zum Glück war das Krootschiff langsam und hatte keine Langstreckenwaffen an Bord. Das Flaggschiff des Kreuzzuges konnte jedoch die Kriegssphäre zerstören. Infolge konnte es aber nicht gegen die Tauschiffe eingesetzt werden. Am Ende waren die Kriegssphäre und die Orbitalstation und die Tauflotte zwar vernichtet aber der Hinterhalt der Tau hatte das Imperium vier Großkampfschiffe und vierzehn Eskorten gekostet.1,2,3,4

Die Welt Dal'yth selbst war von 3 Orbitalstationen bewacht, denen man sich sehr vorsichtig näherte. Keine war jedoch stark befestigt und sie wurden mit Leichtigkeit vernichtet. Der Bodenangriff wurde so schnell wie möglich eingeleitet, da eine neue Tauflotte zu erwarten war. Die Landungsboote gingen an der östlichen Küste nieder. Von Norden her durch ein Gebirge geschützt drang der Kreuzzug gegen die Ballungsräume an der Küste vor. Die Luftabwehr war nicht in der Lage, die Operation zu verhindern und die Imperialen konnten das Straßennetz der Tau für ihren Vorstoß nutzen. Imperiale Titanen und Panzer zogen zielstrebig auf die Stadt zu. Plötzlich wurden die Truppen von Raketen über Wälder und Hügel hinweg beschossen. Die Einheiten, die die Artileriebeobachter zu suchen hatten, wurden von Taukampfanzügen angegriffen, die über Tarnfelder verfügten, die Formation löste sich immer mehr auf. Als die Stadt Gel'bryn erreicht wurde gab es drei Angriffskeile, jeder wurde aufgehalten: der erste Keil bestand aus Titanen, die von Manta Raketenzerstörern geblockt wurden; der zweite Keil bestand aus Veteranen der Schützendivision, sie wurden von Krootkriegern in den Straßen aufgehalten; der dritte Keil bestand aus Space Marines der Ultramarines, der Scythes of the Emperor und der Iron Hands, sie wurden von Elitetruppen der Tau gestoppt. So kam der Vormarsch etwa 20 Kilometer vor Gel'bryn zu stehen.1,2,3,4

Nach dem fehlgeschlagenen Vorstoß entwickelte sich ein Stellungskrieg. Die Tau waren im Nachtkampf haushoch überlegen und nutzten das aus. Immer mehr Unterstützung der Tau traf an der Front ein und stärkte die Ansicht, dass es sich hier um ein Hauptsystem der Tau handle und die Kräfte nicht ausreichen würden. Inquisitor Grand wollte die Armee vom Planeten holen und ihn dann mit einem Orbitalbombardement zerstören. Um dieses Ziel zu erreichen, eroberten die Imperialen in einer handstreichartigen Operation den Raumhafen, da die Tau keinen Nutzen sahen, sich beim Rückzug in den Weg zu stellen und entsandten Parlamentäre. Danach wurden die Soldaten evakuiert. Zugleich kam ein Inquisitionsbefehl des Inquisitors Kryptman, der alle Einheiten zur Abwehr der Tyraniden nach Macragge beorderte.1,2

Folgen des Krieges

Die Tau waren lange Zeit damit beschäftigt, die Grenzen ihres Reiches wieder zu sichern und die verlorenen Welten wieder zu erobern. Die Orks nutzten die Gelegenheit, um Überfälle zu starten. Um dieser Gefahr entgegen zutreten, wurde O'Shovah entsandt. Er schlug die Angriffe der Orks zurück und vernichtete deren Heimatwelten. Dabei führte ihn sein Weg nach Arthas Moloch und schließlich kehrte er dem Tauimperium den Rücken zu und gründete eigene Kolonien. Die zurückgelassenen Menschen wurden von den Tau in ihr Imperium eingegliedert und von den loyalen Dienern des Imperators mit unglaublichem Hass verfolgt.1,2,6

Anmerkung

  • A Es gibt auch eigenartige Informationen, dass der Damokles-Kreuzzug 979.M41 begann, da viele imperiale Welten überliefen und 988.M41 abgebrochen wurde. Dazu wurden die Imperialen Streitkräfte neu formiert, da statt Behemoth, die Schwarmflotte Kraken das Imperium bedrohte,7 jedoch taucht diese erst frühestens um 992.M41 auf.

Quellen

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