Cybon

Aus Lexicanum
Wechseln zu: Navigation, Suche

Cybob war ein Lord Militant der Imperiale Armee, der im 41. Millenium im Sabbat-Kreuzzug diente.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Operation Redrake: 755-756.M41

Cybon stand ab dem Beginn des Sabbat-Kreuzzugs am 266. Tag des Jahres 755.M41 an der Seite seines Kriegsherren, Slaydo. Seine erste Aufgabe nahm er im Rahmen der Operation Redrake wahr, welche im Grunde genommen zum Ziel hatte, einen Brückenkopf im Sabbat-Cluster in der Newfound Trailing Group zu errichten, wahr. Er sollte mit dem vierten Teil des Flottenverbands, der 755.M41 von der Khulan-Gruppe aus startete, die Welt Indrid erobern1 S.14. Dieser Angriff verlief anfangs gut, geriet jedoch ins Stocken als den Erzfeind schnelle Verstärkung von den Planeten Melsar und Taliscant erreichte. Nunmehr an zwei Fronten in Kämpfe verwickelt, führte Cybon einen Scheinrückzug durch und lockte die Feindverbände in die Reichweite seiner Artillerie bei Colquis. Darauf folgte ein langwieriger Landkrieg, der bis 756.M41 andauerte und den Cybon schließlich durch den Einsatz von Orbitalbombardement beendete, wobei es zu erheblichen Opfern unter seinen eigenen Bodentruppen kam. Dieser Einsatz von Orbitalwaffen führte zu einem Streit mit Feldmarschall Blackwood, was in dessen Transfer zum Ashek-Schauplatz des Krieges führte1 S.15

Operation Newfound: 756-764.M41

Nach dem Erfolg von Operation Redrake, nahm sich Slaydo ein deutlich ehrgeizigeres Ziel vor: er wollte Balhaut erobern, eine tief in feindlichem Territorium gelegene Festungswelt.1 S.15 Cybon war klar gegen dieses Vorgehen und trug Slaydo wiederholt sein Anliegen vor, nach Operation Redrake den Kreuzzug randwärts zu führen, um so die kaum verteidigte Nubila Reach und den Gürtel des Uristes zu annektieren, was eine direkte und schnelle Route zu den Industriewelten des Newfound Trailing wie z.B. Fortis Binary, Ornetta, Verghast oder Licero geführt hätte. Dieses Anliegen stieß jedoch bei Slaydo auf Ablehnung, der auf die Wichtigkeit von Balhaut bestand.1 S.36 Schließlich wurde Cybons Plan als Lockmittel ausgenutzt, als Slaydo aussagte, dass eine randwärts abzielender Angriff möglich wäre, wenn Fabia erobert wäre. Ziel war es den Feind glauben zu lassen, dass sich der Kreuzzug auf eine massive Invasion von Fabia vorbereite. Diese Charade mitzuspielen kostete Cybon wohlgemerkt einiges an Überwindung.

Operation Hell Storm: 764.M41

Slaydo nannte die Invasion von Balhaut, die den Archon Nadzybar und die dort für Transport nach und Angriff auf Fabia aufgestellt waren, Operation Hell Storm. Cybon wurde bei dieser mit der Eroberung der Westlichen Ebenen betraut, was insofern relevant ist, als dass Slaydo - obwohl er durchaus persönliche Differenzen mit Cybon hatte - dessen militärischen Fähigkeiten anerkannte, da er seinen anderen Rivalen, Lord Militant Hechtor Dravere mit keinem konkreten Feldkommando, sondern mit der Überwachung der Verstärkungsphasen beauftragte (Dravere war für seine militärische Inkompetenz berüchtigt).1 S.41 In der 44. Stunde nach Beginn des Angriffs landete Cybons Armee, die zweitgrößte nach Slaydos, in den Westlichen Ebenen, wo sie sich eine erbitterte Schlacht mit den motorisierten Streitkräften des Feindes lieferten. Der nach Norden vorstoßende Angriff Cybons sollte letztlich in der Schlacht von Ascension Valley gipfeln. Diese Schlacht war die größte einzelne Kampfhandlung des gesamten Krieges um Balhaut. Mit frischen Kräften, die am sechsten und siebten Tag der Invasion eingetroffen waren, und guten Neuigkeiten vom Fall von Boruna Hive zog Cybon zur Luminar-Mündung und griff in der Talenge von Ascension Valley die Verbände von Magister Qull an. Nach 16 Stunden erbitterten Kampfes und mit der Unterstützung eines Titanen gelang es Cybon, die Westlichen Ebenen zurück unter imperiale Herrschaft zu bringen.1 S.45 Leider starb Slaydo an den Wunden, die er in jenem Zweikampf beim Palast der Oligarchy mit dem Archon erhielt, bevor er hiervon erfuhr.

Slaydos Erbe

Cybon wäre Slaydos wahrscheinlichster Erbe gewesen, denn er verband einen großen Erfahrungsschatz und eine lange militärische Laufbahn mit einer respektablen Liste an militärischen Siegen. Vermutlich wäre er weiter in Slaydos Gunst durch seinen Sieg bei Ascension Valley gestiegen. Der Grund, warum Slaydo dem altgedienten Cybon den Jüngling Macaroth als Nachfolger vorzog, war, weil Cybon ein brutaler Mensch war, der aus seiner Verachtung für den gemeinen Soldaten keinen großen Hehl machte. So wurde Macaroth neuer Kriegsherr, was Cybon verständlicherweise in Rage versetzte. Er fügte sich jedoch und versuchte nicht - so wie es Dravere tat, der sich ebenfalls übergangen fühlte - eine Verschwörung gegen den Kriegsherrn anzuzetteln.1 S.51

Angriff auf die Cabal-Systeme: 765-773.M41

Nach Macaroths Erhebung zum Kriegsherren wurde Cybon mit der Leitung der 3. Kreuzzugsarmee und der Unterstützung des Hauptangriffs auf die Festungswelt Morlond und die Cabal-Systeme beauftragt.1 S.71 Die besondere Rolle Cybons war es dabei, dazu beizutragen, dass die Verbindung der Speerspitze des Kreuzzugs zu weiter zurückliegenden Regionen wie die Khan-Gruppe nicht abreißen würde.1 S.70 Auch war Cybon 773.M41 ziemlich besorgt über die Ausdehnung des Feldzuges, welche dem Feind viele Lücken ließ, durch welche sich die Versorgung des Kreuzzugs bedrohen ließ.1 S.92

Rückversetzung an die Zweite Front: 774-unbekannt

Als sich das Jahr 773.M41 dem Ende zuneigte, gelang es Macaroth schließlich Morlond zu erobern und in Urlock Gaurs Kerngebiete im Carcaradon-Cluster vorzustoßen. Diese Strategie beanspruchte jedoch noch stärker den Kreuzzug, der zu diesem Zeitpunkt bereits hoffnungslos überdehnt war. Desweiteren bedrohte Anakwanar Sek, einer von Gaurs fähigsten Magistern, die Zweite Front beständig. Ein weiteres Problem war der Mangel an Veteranen an der zweiten Front, da die Armeen größtenteils aus Rekruten bestanden. Hierhin wurde Cybon in 774.M41 versetzt. Was jener als Ungnade und Beleidigung empfand, erscheint im Nachhinein ein kluger Zug Macaroths, der die von Sek ausgehende Gefahr wohl nie unterschätzt hat und deswegen seine ältesten und fähigsten Generäle an diese Front geschickt hat, weil sie dort am meisten gebraucht wurden.1 S.92

Quellen