Canis Wolfsblut
Canis Wolfsblut ist ein Wolfsgardist der Großkompanie von Leif Todeswolf.2
Er wird als "Herr über die Wölfe" bezeichnet und alle Wölfe scheinen instinktiv zu fühlen, was Canis von ihnen fordert. Canis Wolfsblut reitet auf dem Donnerwolf Fangir in die Schlacht, und oft wird er von weiteren Wölfen begleitet. Im Kampf zeichnen sie sich durch Tapferkeit und einer animalischen Raserei, in der alle Feinde in Reichweite von Krallen und Wolfsklauen zerfetzt und zerrissen werden, aus.1
Viel ist über die Herkunft von Canis nicht bekannt. Die Wolfspriester vermuten, dass er als Kleinkind in einem Schneesturm verloren ging, als sein Stamm in den Ödlanden attackiert und getötet wurde. Er suchte Schutz in einer Höhle, die sich als Lager einer Fenriswölfin herausstellte. Diese nahm Canis als einen ihrer Welpen auf, und so wuchs er mitten unter Wölfen auf.2
Canis stieß das erste Mal wieder auf Menschen, als Jorek der Riese im Zuge seiner Einsamen Jagd auf das Lager der Wölfe stieß, die Canis damals aufgenommen hatten. Jorek legte sich auf die Lauer, um das Alphatier zu orten, wurde jedoch von Canis überrascht und von einer Klippe gestoßen. Mit einem Gefolge aus Fenriswölfen schleppte Canis den bewusstlosen Jorek bis vor die Tore des Reißzahns, wo er schließlich ein großes Heulen anstimmte, in welches seine Rudelgefährten einstimmten. Der Ursache des Heulens auf den Grund gehend, erschien der Wolfslord Leif Todeswolf vor den Festungsmauern, und nach vergeblichen Kommunikationsversuchen endete die Begegnung in einem Zweikampf zwischen Canis und Leif. Canis verlor diesen, wurde jedoch von Leif wegen seiner großartigen Kampffertigkeit in die Kompanie des Todeswolfes aufgenommen. Von diesem Tag an kämpfte er tapfer und mutig in jeder Schlacht, sodass er bald in die Wolfsgarde aufgenommen wurde und bis heute als persönlicher Champion von Leif Todeswolf gilt.2