Bequa Kynska

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Bequa Kynska war Memorator zur Zeit des Großen Kreuzzuges1

Aussehen

Sie war eine wunderschöne, attraktive Frau mit auffällig blauem Haar, das sie oft zu extravaganten Frisuren gesteckt hatte. Sie bevorzugte aufreizende Kleider mit tiefem Ausschnitt und trug meist auffällig viel Schminke. Aus ihrem Kopf hingen mehre feine Drähte, über die sie ihr Gehirn mit ihren Instrumenten verband.1 K1

Geschichte

Bequa Kynska war Musikerin und Komponistin, die zum großen Stab Memoratoren gehörte, welche die 28. Expeditionsflotte begleiteten. Ursprünglich stammt sie aus den Europa Hives auf Terra und besuchte später das neugegründete Conservatoire des Musique, wo man ihr jedoch wenig neues beibringen konnte, da sie bereits über ein natürliches Genie in Sachen Musik verfügte. Sie verstand es, ihre Zuhörer mittels ihrer Musik in ihren Bann zu ziehen und in ihnen Emotionen wie Trauer oder Freude zu erwecken. Viele hochrangige Mitglieder des Imperiums ließen daher oft all ihre Beziehungen spielen, um einer Aufführung Knyskas beiwohnen zu können.1 K1

Auf der anderen Seite war Kynska jedoch extrem arrogant und eingebildet. So unterbrach sie ein Konzert an Bord der Pride of the Emperor nur, weil einige der Anwesenden während ihrer Aufführung geflüstert hatten, was sie als Beleidigung ihres einzigartigen Genies auffasste. Erst auf Bitte Fulgrims setzte sie ihr Spiel fort.1 K1

Sie begehrte insgeheim den Bildhauer Ostian Delafour und versuchte diesen mittels ihrer weiblichen Reize zu verführen. Ostian wies diese Annährung jedoch mit Mühe zurück, da er insgeheim Serena D'Angelus liebte und diese nicht betrügen wollte. Eine solche Zurückweißung nicht gewohnt, schwor Kynska Rache. Sie ließ ihre Beziehungen spielen und verhinderte so, dass Ostian mit anderen Memoratoren auf die Oberfläche des Planeten Laeran reisen durfte (dadurch entging dieser jedoch später der Korrumpierung durch Slaanesh).1 K7

Kynska hingegen begleitete die Delegation und betrat auch den zentralen Tempel der Laer, wo sie auf eine ihr bis zu diesem Zeitpunkt völlig unbekannte Zusammenstellung aus Tönen und Farben stieß, welche sie sofort in ihren Bann zogen. In Wahrheit war sie ab dem Zeitpunkt vom Chaos korrumpiert worden.1 K8

Zurück an Bord der Pride of the Emperor begann Kynska, einen neue Komposition mit dem Namen Maraviglia zu Fulgrims Ehren zu komponieren. Ihr Ziel war es, die Klänge aus dem Tempel exakt nachzustellen. Von da an zog sie sich weitgehend zurück und verbrachte viel Zeit im Schiffsarchiv, um dort den disharmonischen Klängen zu lauschen.1 K9

Kurz vor dem Landungsfeldmassakers kam es dann zur Uraufführung von La Maraviglia im Theater La Fenice bei der auch die mittlerweile völlig verdorbene Führung der Emperor's Children um Fulgrim anwesend war. Tatsächlich gelang es Kynska und ihrem Ensemble, die schrillen Klänge und chaotischen Farben des Tempels nachzustellen. Ihre Musik war so wirkungsvoll, dass sich die Anwesenden nach und nach ihren niederen Gelüsten hingaben und die Aufführung in eine einzige Orgie verwandelten.1 K22

Kynska starb schließlich, als sie von einer während der Aufführung beschworenen Dämonette aufgespießt und zerrissen wurde. Sie starb mit einem Lächeln; zufrieden, dass sie es einmal mehr geschafft hatte, ihre Zuhörer zu begeistern.1 K 22

Quelle