Arguthrax

Aus Lexicanum
Wechseln zu: Navigation, Suche

Arguthrax war ein Dämon des Khorne. Er war einer der mächtigeren Kriegsfürsten von Drakaasi. 1

Arguthrax trägt die Beinamen the Magnificent, the Despoiler of Kolchadon, the Bloody Hand of Skerentis Minor und the End of Empires. 1 K.10

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Er war von krötenartiger Gestalt, mit teigiger Haut. Er saß immer in einem großen Kessel voll dampfendem Blut, der von blinden Sklaven wie eine Sänfte getragen wurde. In Wahrheit ist das kein normaler Kessel, sondern sein Boden reicht bis in den Warp. Zwei Sklaven übergossen seine Haut mit Kellen mit Blut. Auf seiner Brust hatte er eine nässende Wunde in der Form einer sechsfingrigen Hand. Das selbe Symbol ließ er als Brandzeichen auf die Brust seiner Sklaven einbrennen. 1 K.5,22
Sogar im Kampf ließ er sich in seinem Kessel herumtragen und schwang dabei eine riesige Keule. 1

Selbstverständlich hasste er die anderen Lords Drakaasis als Konkurrenten, aber besonders hasste er Venalitor, wegen dessen kometenhaftem Aufstieg. 1 K.5

Sein Allerheiligstes, sein Zuhause, war eine Höhle unterhalb von Ghaal. Sie war mit den Eingeweiden tausender Opfer gefüllt, in denen Arguthrax gerne saß. In der Höhle befand sich auch ein Felsendorn mit einem blutgeschwärzten Altar auf der Spitze. Dort konnten Untergebene stehen. 1 K.10
Arguthrax besaß allerdings auch einen Hof im Warp, seine Verbindung zu den anderen Mächten des Chaos.1 K.21

Armee

Arguthrax hatte mehrere Dämonen in seinen Diensten. Das wurde ihm durch Tribute an den Warp ermöglicht. 1 K.10

Sein Majordomus, sein Haus- und Hofmeister, ist Khuferan, eine lebende Mumie. 1 K.10

Mehrere Organisationen stehen in seinen Diensten:

Und selbstverständlich besitzt er Spione bei den anderen Lords. Alle, die in seinen Diensten stehen, sind in einem dicken, alten, mit Messing beschlagenen Buch niedergeschrieben. 1 K.10

Arguthrax mochte Besessene nicht, da diese Dämonen ihre Schönheit hinter Fleisch versteckten. Allerdings ließ er manchmal Sklaven trotzdem besessen werden, zu besonderen Anlässen oder für den Kampf. 1 K.21,22,24

Sklaven

Die meisten von Arguthrax' Sklaven hatten Redeverbot. Das galt beispielsweise nicht für den Sklaven der seine dämonischen Spürhunde führte, ein bösartiger Kerl, der auch freiwillig für Arguthrax gearbeitet hätte. 1 K.22

Geschichte

Während des 13. Schwarzen Kreuzzugs, etwa als Venalitor Sarthis Majoris überfiel, spürte Arguthrax einen Stamm wilder Menschen auf: Ohne es zu wissen, beteten sie Khorne an und ihre Wut hallte durch den Warp. Die Diener Arguthrax' fanden und versklavten sie, als Arenakämpfer für Drakaasi. 1 K.5

Er wusste, war für eine Trophäe und was für ein großartiger Kämpfer Alaric für Venalitor war, also beschloss er, ihn zu töten. Bei den Spielen in der Arena von Aelazadne sollten die Sklaven im Labyrinth ein Monster jagen, also schickte arguthrax einen seiner gefährlichsten Kämpfer: Einen zu einer gewaltigen Bestie mutierten Navigator, mit entstelltem Gesicht, riesigen Pranken und Stacheln auf dem Rücken. Wenn er das Dritte Auge öffnete, konnte er einen fadendünnen schwarzen Energiestrahl verschießen, der alles explodieren ließ, was er traf. Alaric gewann aber trotzdem, indem er ihn von einer Brücke stürzte. 1 K.7

Die nächsten größeren Spiele waren in Ghaal. Um dem Publikum etwas ganz besonderes zu bieten, wurde eine Seeschlacht inszeniert: Die Arena wurde mit Blut geflutet und drei Schiffe mit Sklaven Venalitors mussten gegen drei Schiffe mit Dämonen antreten. Auf einem der drei Schiffe war einer von Arguthrax' Gladiatoren: anderthalbmal so groß wie ein Space Marine, mit hundeartigem Kopf, Arguthrax' Wappen auf der Brust, muskelbepackt und mit zerfetzten Schwingen, mit Klauen und einem Stachelschwanz kämpfend. Nachdem Alarics Schiff den Kampf gewonnen hatte, sprang er zu den Orks an Bord, um Arguthrax' Kämpfer zu töten. Als dieser Alaric sah, sprang er ihn über das gesamte Deck hinweg an. Alaric brach aber einen Mast um, sodass der Dämon sich aus Versehen selbst aufspießte. Dann schlug Alaric ihm den Kopf ab und warf diese immer noch knurrende Trophäe in die Zuschauerränge vor Venalitors Füße, um Arguthrax zu ärgern. 1 K.9

Arguthrax war in der Tat außer sich vor Wut. Er befahl Jagddämonen auf Venalitor zu hetzen, und alle zu aktivieren, die in seinen Diensten stünden und kämpfen konnten. Die von Ebondrake befohlene Mobilmachung kam ihm dabei gelegen. 1 K.10 Die Jagddämonen überfielen Venalitor nachts auf seinem Schiff, aber er kannte Arguthrax und hatte sie erwartet. Er tötete sie schnell und problemlos. 1 K.11

Es entspann sich eine Serie von Angriffen und Gegen-Angriffen in denen sich einzelne Gruppierungen die zu Venalitor und Arguthrax loyal waren, sich gegenseitig bekämpften. Die Kämpfe wurden immer umfangreicher und brutaler und schließlich sah sich Lord Ebondrake gezwungen einzuschreiten: In diesem Krieg wurden potentielle Kämpfer seines Kreuzzugs verschwendet! Er befahl, die Kämpfe einzustellen, aber im Verborgenen ging der Krieg weiter. 1 K.21

Heimlich rekrutierte Venalitor die besten Jäger der Scaephylyds-Stämme und setzte sie als Attentäter auf die Diener Arguthrax' an. Der Botschafter von Arguthrax, dem Warp gegenüber, wurde ermordet und mit seiner Leiche wurde Arguthrax' Altar in Ghaal geschändet. 1 K.21

Beim Finale der großen Spiele von Drakaasi, die im vom versklavten Grey Knight Alaric angezettelten Sklavenaufstand enden sollten, saß er im Publikum. 1 K.21

Von Kelhedros befreit. zettelten die Hathraner einen Gefangenenaufstand an und sprengten ein Loch in den Boden der Arena. Dort vereinten sie sich mit den anderen Sklaven und stürmten, wie von Alaric geplant, nach Norden, zu Ebondrakes Palast. Allgemein brachen Kampfhandlungen aus, in denen fast jeder gegen jeden kämpfte: So viel Gewalt hatte die Mordgier des Publikums geweckt. 1 K.22
Währenddessen begab sich Arguthrax in den Gefangenentrakt: Er hoffte irgendeinen Beweis zu finden, mit dem er diesen Eklat irgendwie Venalitor in die Schuhe schieben könnte. Er fand die Leiche Kruulskans und in ihr den Schwertsplitter der Ophidian Guard. Genau wie von Alaric geplant, kam er zum Fehlschluss, dass Ebondrake den Ausbruch arrangiert hätte. Arguthrax kochte vor Wut über die Blasphemie Ebondrakes gegen Khorne, diese Spiele für eine Intrige zu entweihen. Darauf konnte es nur eine Antwort geben: Tod. Er suchte Verbündete und fand als Erste Tiresia. Er konnte sie von Ebondrakes Verrat überzeugen und gemeinsam machten sie sich auf, um weitere Lords zu suchen. 1 K.22 Binnen weniger Stunden kratzen die abtrünnigen Lords so viele Truppen wie möglich zusammen und vereinten sie zu einer Armee. Das blieb nicht von Ebondrake unbemerkt und er begann zusätzlich zu seiner Armee ebenfalls Unterstützung zu suchen. 1 K.23

Schließlich kam es zur großen Schlacht im Antediluvian valley, einer großen Schlucht mitten in Vel'Skan. Arguthrax brachte Sklaven mit, um sie kurz vor der Schlacht in Besessene zu verwandeln. Er warf Ebondrake Blasphemie vor, während Ebondrake ihnen Verrat vorwarf. Schließlich brach die Schlacht los. Arguthrax' Dämonen duellierten sich mit den Untertanen Thurrgulls. Arguthrax selbst ließ sich in seinem Kessel in die Schlacht tragen und schwang dort eine riesige Keule. 1 K.24

Die Kämpfe tobten noch monatelang. Die Lords Drakaasis kämpften am heftigsten und starben alle während der ersten Wochen. 1 K.26

Quelle

In anderen Sprachen