Arco-Flagellation
|
Achtung Adept des LEXICANUM!
Die in diesem Artikel wiedergegebenen |
Inhaltsverzeichnis |
Allgemein
Arco-Flagellation ist eine Strafe, die von der Ekklesiarchie an jedem vollzogen werden kann, der der Häresie oder eines anderen verwerflichen Verbrechens gegen den Imperator für schuldig befunden wurde. Nach umfassender chirurgischer und bionischer Transformation und mentaler Konditionierung werden die Körper mit einer furchterregenden Sammlung von tödlichen Waffen ausgestattet. Gebräuchlich sind dabei etwa Elektrogeißeln oder mechanische Klauen, aber auch Kreis- oder Kettensägen. Das Bewusstsein, die Erinnerungen und höheren Gehirnfunktionen der Subjekte werden bei dieser Behandlung ausgelöscht.3
Um die Wirksamkeit dieser Wesen (im Endeffekt handelt es sich um Servitoren) zu steigern, werden auch Injektoren für chemische Substanzen eingepflanzt, um diese zur rechten Zeit problemlos aktivieren zu können. Im Ruhezustand wird der Rest des Verstandes eines Arco-Flagellanten von einem neuralen Implantat, dem Pacificator, mit Visionen von heiligen und anderen positiven Eindrücken gefüttert. Durch Abschalten dieses Helmimplantats - in der Regel mittels eines Codeworts - verwandelt sich der zuvor seelig-passiv in der Gegend herumstehende Arco-Flagellant dann in eine rasende Kampfmaschine.
Durch chirurgisch angepasste Panzerung und Drogeninjektoren sind Arco-Flagellanten sehr schwer zu verwunden und praktisch immun gegen Schmerzen. In der Regel muss man einen Arco-Flagellanten vernichten, um ihn aufzuhalten.
Arco-Flagellanten sind alles andere als eine subtile Waffe, daher werden sie besonders von destruktiven und rücksichtslosen oder verzweifelten Inquisitoren eingesetzt, die sich nicht weiter um Kollateralschäden oder den Tod von Unschuldigen kümmern. Oft stellen sie jedoch auch Geschenke der Ekklesiarchie an in ihren Augen verdiente Inquisitoren dar. Ihr Einsatz muss in jedem Fall von einem Verantwortungsträger der Ekklesiarchie genehmigt werden.3
Siehe auch:
