Apostatische Matrix
Eine Apostatische Matrix (Original: Apostasic Matrix) ist eine Nahkampfwaffe, die direkt den Geist des Opfers angreift. 1
Beschreibung
Die bisher gefundenen Apostatischen Matrizen waren in Elektroschockstäbe integriert. Diese waren mit Cogitator-Modulen, Elektro-Sensoren, Feld-Projektoren und eingravierten Gebeten an den Maschinengott übersäht. (Trotz ihrer Technohäresie blieben viele der ursprünglichen herstellenden Techpriester ihrem Glauben treu.) 1
Wenn man von ihr getroffen wird, greifen okkulte Energien die Seele selbst an und zerstören die Grundlagen von Glaube und Loyalität. Erinnerungen an Anbetung werden gelöscht. Das Opfer wird von plötzlicher Angst geschüttelt. Die Elektroschockwirkung ist optional. 1
Nach der Attacke entwickelt das Opfer mit der Zeit eine Geisteskrankheit, in der es den Glauben in grundlegende Dinge verliert: religiöser Glaube, Liebe, Loyalität, grundlegende Wahrheiten... Für imperiale Bürger ist besonders schlimm, dass sie den Glauben an den Imperator verlieren: Der Imperator wird fern, Gebete bedeutungslos, die Ekklesiarchie eine Farce. 1
Geschichte
Die Apostatische Matrix ist eine von zahllosen Abscheulichkeiten, die von den Anhängern des Techketzers Umbra Malygris im 8. Jahrhundert M41 angefertigt wurden. Sie kombinierten dabei Wissen um Neuro-Implantate mit den Universalen Gesetzen des Omnissiah, um eine unheilige Technologie zu produzieren. 1
Der Ordo Haereticus erbeutete bei der Säuberung von Tarycine einige Matrizen. 1
Auf der Makropolwelt Piety errichteten Anhänger Malygris' riesige Apostatische Matrizen, die ihre Wirkung in die Luft entfalteten und den Planeten in eine Plage der Apostasie stürzten. 1
Einige Radikale benutzen erbeutete Apostatische Matrizen in ihren Folterkammern, da Anhänger des Chaos dadurch genauso ihren Glauben verlieren.
Istvaanianer im Ordo Calixis verfolgen ein noch ergeizigeres Ziel: Sie wollen durch Studium der kleineren Modelle an die Technologie der großen Emitter kommen, die auf Piety verwendet wurden. 1
Quelle
- 1 Schattenjäger: Handbuch der Radikalen, S.219f
