Alpha Legion

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Einleitung

Marine Daten Ordenssymbol

Alpha Legion Space Marine

Name: Alpha Legion

Legionssymbol

Legion: Alpha Legion
Primarch: Alpharius Omegon
Nachfolgeorden: keine
Gründung: Erste Gründung Miniatur
Heimatplanet: Nicht vorhanden (s. unten)
Miniatur
Farben: blau mit silbernen Akzenten
Schlachtruf: Für den Imperator! (in spöttischem Ton)

Die zwanzigste und letzte Legion der ersten Gründung.

Inhaltsverzeichnis

Die Geschichte der Legion

Space Marine der Alpha Legion kurz vor dem Bruderkrieg

Im Zuge des Großen Kreuzzuges wurde ein vorgeschobener Patroullienkreuzer der Lunar Wolves in einen Hinterhalt durch Piraten gelockt. Nach einem kurzen Scharmützel mit ihren Jägern bemerkte die Besatzung des verfolgenden Kreuzers, dass Sie sich mitten in ein Minenfeld manövriert hatte. Durch die Detonationen einiger dieser Raumminen wurde das Antriebssystem beschädigt. Nur wenige Tage später erhielt der Rest der Flotte ein Notsignal des Kreuzers, auf welches Horus, der Primarch der Lunar Wolves persönlich reagierte. Wutentbrannt begab er sich selbst an Bord des Kreuzers, wo er feststellen musste, dass es einigen der Angreifer gelungen war ihren Fuß an Bord zu setzen. Aus einem der Lüftungsschächte kommend verschafften sich fünf der Angreifer Zutritt zur Brücke. Vier von ihnen wurden durch Horus persönlich getötet, doch der Fünfte war anders, größer selbst als Brüder der Lunar Wolves ,stürmte er auf Horus zu und schüttelte einen Treffer nach dem anderen ab welche ihn trafen. Nur wenige Zentimeter von Horus Kehle entfernt stoppte der Riese seinen Angriff und beide starrten sich in die Augen. Horus brach in Gelächter aus, denn er hatte den letzten seiner Bruderprimarchen gefunden.

Horus erfuhr, dass sich der Fremde selbst Alpharius nannte, jedoch nannte er nie die Heimatwelt von der er stammte. Bei jeder Welt welche die Lunar Wolves in das Imperium eingliederten fragte Horus ihn ob es seine Heimatwelt sei, doch jedes Mal verneinte Alpharius. Anstatt ihn nach Terra zu seinem Vater zu schicken behielt Horus ihn an Bord seines Schlachtschiffes und erlaubte seinem Bruder das Kommando bei verschiedenen Einsätzen zu übernehmen.

Schließlich kam der Tag als Alpharius nach Terra zurückkehrte. Der Imperator, welcher schwer damit beschäftigt war sein ständig wachsendes Imperium zu regieren, hatte nicht viel Zeit für den letzten seiner Söhne und übergab ihm so schnell es ging das Kommando über seine eigene Legion, der Alpha Legion.

Alpharius führte seine Legion in die äußersten Grenzen des Imperiums um ebenfalls so viel Ruhm wie die anderen, älteren Legionen zu erlangen. Er lehrte seine Legion wie man einen Feind gleichzeitig aus verschiedenen Richtungen angreifen kann um so seine Schwachstellen zu nutzen. Hier zeigte sich auch, dass die Legion keine Ordensfestung und keinen Heimatplaneten hatte. Alpharius ließ überall im Imperium geheime Vorratslager, Depots und Stützpunkte errichten von wo aus seine Legion operieren konnte. Einige dieser Stützpunkte sind bis heute nicht vom Imperium entdeckt worden. Alpharius trainierte seine Offiziere darauf unabhängig von der starren Befehlskette operieren zu können, in einigen Schlachten tauchte er selbst ab um beobachten zu können wie sich seine Legion ohne Führung schlagen würde.

Der Primarch selbst traf nur selten auf seine Mitprimarchen, lediglich einmal kam er mit Roboute Guillaume, dem Primarchen der Ultramarines zusammen, welcher ihn dazu bringen wollte, die Alpha Legion nach den Prinzipien seines von ihm erstellten Codex Astartes zu strukturieren. Jedoch lehnte Alpharius ab, da dies der Gegenteil von seiner derzeitigen Strategie war. Eine hitzige Debatte entbrannte zwischen den beiden, welche allerdings von keinem der beiden Redegewandten gewonnen werden konnte. So trennten sich ihre Wege wieder und Alpharius trieb seine Legion noch weiter zu Höchstleistungen an.

Die Legion während des Großen Bruderkrieges

Während des Angriffes auf Istvaan V befand sich die Alpha Legion in der zweiten Angriffswelle, welche die Erste eigentlich unterstützen sollte. Jedoch griffen die Alpha Legion und die weiteren Legionen die Loyalisten an und vernichteten sie fast vollständig. Nur wenige loyale Marines konnten mit der Gensaat ihrer Brüder entkommen. Die Inquisition weist noch heute darauf hin, dass die Art des Angriffs sehr an die Taktik von Alpharius erinnerte und so wird heute allgemein angenommen, Alpharius habe mit Horus diesen Plan ausgearbeitet.

Die Legion schloss sich jedoch nicht den anderen Verräterlegionen beim Angriff auf Terra an, sondern bekamen von Horus die Aufgabe, die Space Wolves und die White Scars zu suchen, anzugreifen und von Terra fern zu halten. Alpharius führte dann seinen eigenen Kreuzzug gegen Alles und Jeden, welcher ihnen in den Weg kam. Selbst nach der Niederlage von Horus fuhren sie weiter fort. Schließlich wurden sie auf der Welt Eskadror von den Ultramarines gestellt und ein heftiger Kampf entbrannte zwischen den beiden Legionen. Nach schweren Zusammenstößen trafen die beiden Primarchen aufeinander. Um sie verebbte die Schlacht und alle starrten auf die beiden mächtigen Gestalten. Kurz schlugen beide aufeinander ein und dann herrschte wieder Ruhe, bis Alpharius schließlich zusammenbrach. In der folgenden Nacht wurde der Körper des gefallenen Primarchen verbrannt. Jedoch hatte Alpharius seine Offiziere gut genug ausgebildet, so dass sein Tod die Kommandoebene der Alpha Legion weder zerstörte noch irgendwie beeinflusst hatte. So kämpften die Legionen weiter gegeneinander. Schließlich gab Guillaume auf und zog sich zurück, jedoch ließ er vor dem Abzug seiner Flotte den Planeten bombardieren um jegliches Leben auslöschen.

Die Legion nach dem Großen Bruderkrieg

Nachdem der Großteil der Legion aufgerieben war zogen sie sich jedoch nicht wie die anderen Legionen in den Wirbel des Chaos zurück sondern verblieben in ihren auf Imperialen Raum verteilten geheimen Außenposten. Von dort operieren sie noch heute und sähen Zwietracht auf den verschiedensten Welten des Imperiums. M32, M33 und M39 erklärte der Hohe Senat zu Terra, dass alle dieser geheimen Außenposten zerstört seien, jedoch zeugen die verschiedenen Jahreszahlen davon, dass sicher noch nicht alle der Posten vernichtet wurden.

Heimatwelt

Die Alpha Legion verfügte nie über einen Heimatplaneten, jedoch über hunderte versteckte Stützpunkte überall im Imperialen Raum.

Farben

Farbenschema vor dem Bruderkrieg

Vor dem Großen Bruderkrieg trugen die Legionäre violette Rüstungen, welche mit silbernen Akzenten versehen waren.
Seit dem Bruderkrieg wurde das Farbschema in Blau mit silbernen Akzenten geändert. Zusätzlich sind manche Rüstungen mit grünen Schuppenmustern verziert4. Vereinzelt wurden auch schon Alpha Legionäre gesichtet welche ihre Rüstungen mit dem Farbschema eines Ordens verziert hatten welchen sie bekämpfen um so Zwietracht zu sähen.

Außerdem änderte die Legion ihr Legionssymbol nach dem Bruderkrieg von einem griechischen Alpha in eine dreiköpfige Hydra um. Dies ist eine Anspielung darauf, dass die Legion wie das Fabelwesen auch dann weiterkämpft, wenn ihr der "Kopf" (also Alpharius) genommen wurde. Schließlich besaß die Alpha Legion mit Omegon nach Alpharius' Tod einen weiteren Kopf und auch die Offiziere hatten von Alpharius genug gelernt um auch allein effektiv kämpfen zu können.

Rekrutierung

Zwar ist die Alpha Legion nicht in der Lage, wie z.B. die Iron Warriors, neue Space Marines selbst zu erschaffen, allerdings haben sie eine eigene, ungewöhnliche Methode entwickelt, ihre Reihen zu verstärken. So infiltrieren ihre Agenten die Kultur von Welten, von denen loyale Orden ihre Aspiranten beziehen und manipulieren die ansässige Bevölkerung, indem sie das Unterbewusstsein der Menschen beeinflussen und es mit der Ideologie des Chaos durchsetzen. Sollten dann welche von ihnen in den Orden aufgenommen werden und die Transformation zum Space Marine überstehen, greift die Alpha Legion ein und aktiviert durch Psikräfte das unterbewusst eingepflanzten, verräterischen Lehren. Die vorher noch loyalen Space Marines verlieren durch den nun folgenden inneren Konflikt die Kontrolle über sich selbst und wenden sich gegen die eigenen Brüder. Dies erleichtert der Alpha Legion dann zum einem den Kampf, zum anderen nehmen sie jedoch auch diese Space Marines anschließend in ihre Legion auf. So vernichtete die Legion den Orden der Emperor's Swords und nahm deren Krieger in sich auf, nachdem die Alpha Legion zuvor die über Generationen die Slums der Makropolwelt Ghorstangrad, aus denen der Orden seine Aspiranten bezog, korrumpiert hatte. 4

Schlachtruf

Die Legion verfügt über keinen eigenen Schlachtruf, sondern viele brüllen "Für den Imperator!" um ihre Feinde zu verwirren und dafür zu sorgen, dass die Loyalisten sich gegenseitig abschlachten, da sie nicht sicher sind welcher Marine dem Chaos verfallen ist.

Glaube

Das Gebetbuch der Alphalegion enthält beispielsweise die Acht Prinzipien des Krieges: 7
1. Disziplin führt zum Sieg.
2. Sieg bedeutet Unsterblichkeit.
3. Unsterblichkeit ist das Geschenk des Chaos.
4. Im Gegenzug fordert das Chaos Blut.
5. Folglich muss immer Blut vergossen werden.
6. Daher fordert ewiges Leben ewigen Krieg.
7. Ewiger Krieg erfordert ewige Disziplin.
8. Das Chaos wird immer Blut bekommen: deines oder ihres.

Gensaat

Aufgrund der Tatsache, dass sich die Legion nicht in den Wirbel des Chaos zurück gezogen hat sollte die Gensaat dem Stand vor dem Großen Bruderkrieg entsprechen. Einige der Legionäre wurden jedoch im Zuge des Gothik-Krieges mit den verschiedensten Mutationen gesichtet.

Persönlichkeiten und Helden

Feldzüge und Schlachten

Großer Kreuzzug

Großer Bruderkrieg

Die Alpha Legion nahm an dem sogenannten Landungsplatzmassaker als Teil der verräterischen Verstärkungstruppen teil.1

Sonstige

Schulterpanzer der Alpha Legion

Reinigung von Tesstra Primus Die Legion vernichtete unnötiger Weise tausende Verteidiger innerhalb von zwei Tagen.

Schlacht von Eskadror Hier traf die Legion auf die Ultramarines und wurde ihres Anführers Alpharius beraubt. Statt danach jedoch zu einem unorganisierten Haufen zu werden kämpfte die Legion ohne sichtbare Demotivierung weiter. Schließlich ließ Roboute Guillaume den Planeten aus dem Orbit heraus bombardieren, da er "kein Interesse daran habe einen ehrlichen Kampf mit solch einem ehrlosen Feind zu kämpfen".

Es wird jedoch angenommen, dass die Alpha Legion in den tiefen Tälern und Höhlen genug Schutz vor den Bombardgeschützen der Ultramarines fanden und so noch im 41. Jahrtausend sehr zahlreich sind.

Feldzug auf Tartarus Eine Einheit der Legion unter General Bale und Chaoshexer Sindri suchte nach einem uralten Artefakt, das sogenannte Maledictum, das einen uralten Dämon enthielt. Nachdem Sindri Bale verraten und dem Angriff der Blood Ravens unter Captain Angelos ausgeliefert hatte, fand er den Stein und stieg selbst zum Dämonenprinz auf. Sindri wurde aber von den Blood Ravens getötet, bevor er den Dämon innerhalb des Maledictums befreien konnte, was Captain Angelos aber für ihn übernahm: Als er den Stein zerstörte um den Dämon zu vernichten, wurde der Dämon freigesetzt, da dieser durch das viele Blutvergießen (unter anderem von den großen Opfern Sindri, Bale und Isador) genügend gestärkt war.

Quellen

Persönliche Werkzeuge
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