Aceralbaterra
Aceralbaterra ist ein Plateauberg auf der Welt Periremunda.
Allgemeines
Wie die meisten anderen Plateauberge auf Periremunda ist Aceralbaterra nicht viel mehr als eine riesige Gesteinssäule, die sich gen Himmel erhebt und nach mehreren Kilometern abgeflacht endet. Bemerkenswert an Aceralbaterra sind zum einen die Größe, zum anderen das subtropische Klima. Dieses Klima wird durch die verhältnismäßig niedrige Höhe des Berges und dem daraus folgenden niedrigen Abstand zur heißen Oberfläche verursacht, ebenso wie durch die Nähe von Aceralbaterra zum Äquator, der von einer den Planeten horizontal umschließenden Vulkankette bedeckt ist, die dazu führt, dass das Land am Äquator wenig mehr als eine Ebene aus geschmolzener Lava darstellt.1 K1
Das subtropische Klima auf Aceralbaterra erlaubt dort die Existenz eines weitläufigen Dschungels, in welchen die Periremundaner Sauropoden von Harihowzen ausgesetzt haben, die sich durch den Dschungel weiden und wegen ihres Fleisches gejagt werden. Die einzige Stadt auf dem oberen Plateau ist Konnandoil.1 K19
Aceralbaterra liegt 300 Kilometer südlich von Hell's Edge, eines sogar noch tiefer gelegenen Plateaus an der Grenze zur bewohnbaren Zone, auf welchem ein kleiner Minenaußenposten errichtet worden war.1 K14
Geschichte
Aceralbaterra wurde vermutlich auf einfallsreiche Weise nach dem Explorator, der Periremunda im 24. Millenium entdeckte, Acer Alba, benannt.1 K14
Als Periremunda in 933.M41 Ziel einer Schwarmflotte der Tyraniden wurde, die bereits eine Vorhut auf dem Planeten ausgesetzt hatte, erkannte das Oberkommando erst spät, warum das niedrige und durch Menschen spärlich besiedelte Plateau strategischen Wert haben sollte. Die Tyraniden, welche ihre Reihen durch die Absorption der Biomasse jeglicher biologischer Materie aufstockten, indem sie diese in neue Tyraniden umwandelten, hätten durch die Einnahme von Aceralbaterra genügend Biomasse erbeutet, um den Planeten sogar noch vor der Ankunft der Schwarmflotte zu überrennnen.1 K19
Zu Anfang durch mehrere Züge lokaler PVS verteidigt, verstärkt durch die PVS benachbarter Plateaus, musste Aceralbaterra einem mächtigen Tyranidenangriff entgegensehen. Erst später wurde die PVS-Garnison durch PVS von Gavarrone verstärkt, begleitet durch ein oder zwei Trupps Adeptus Sororitas vom Orden der Weißen Rose. Diesen gelang es zwar, an vorderster Front die Tyraniden zurückzutreiben, doch durch diesen Vormarsch entstand eine Lücke in der imperialen Verteidigungsformation, welche die Tyranidenschwärme schnell auszunutzen wussten.1 K19 Wäre Kommissar Ciaphas Cain mit der 2. Kompanie des 597. Valhalla unter dem Befehl von Captain Jenit Sulla zur Unterstützung gekommen, wäre es den Tyraniden vermutlich gelungen, die Kampfschwestern einzukreisen, aufzureiben und durch die Lücke an der Vorderfront Konnandoil zu erobern. Dies hätte automatisch zum Tod der Zivilbevölkerung geführt, die im Tempel Zuflucht gesucht hatte. Doch durch Cains (unabsichtliches) Eingreifen gelang es ihm, zwei Schwarmtyranten außer Gefecht zu setzen, was die Koordination der Tyraniden zusammenbrechen ließ; im Zuge dieses Einsatzes zog sich der Kommissar eine leichte Kopfwunde sowie Vergiftungserscheinungen durch Geschossdämpfe einer Tyranidenwaffe zu, so dass er evakuiert werden musste.1 K20
Schließlich gelang es dem 425. Valhalla und der PVS die Tyraniden zurückzuschlagen und Konnandoil zu sichern.1 K19
Quellen
- 1: Duty Calls von Sandy Mitchell